11.06.2005

Nachrichtenarchiv 11.06.2005 16:18 Fünf Jahre "domradio" - FDP macht sich für UKW-Frequenz stark

Köln (KNA) Die nordrhein-westfälische FDP will sich zum fünfjährigen Bestehen des Kölner "domradios" für eine UKW-Frequenz des Senders einsetzen. Beim Jubiläumsfestakt des einzigen deutschen Bistumssenders sagte der designierte NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Samstag in Köln: "Wir werden Dampf machen, die Verantwortlichen dazu zu treiben." Auch der Direktor der Landesanstalt für Medien, Norbert Schneider, bedauerte, dass das "domradio" noch nicht im Auto zu hören sei.Im Kölner Raum gebe es zu wenige Frequenzen. Der WDR habe zu viele davon. Darüber müsse gesprochen werden.Bisher kann das Programm des Kirchensenders über Kabel von 4,1 Millionen Haushalten in NRW sowie über das neue Digitalradio (DAB) empfangen werden. Europaweit wird es über den Satelliten Astra verbreitet. Weltweit ist der Sender im Internet unter "www.domradio.de" zu hören. Laut einer Allensbach-Studie von 2004 hat das 24-Stunden-Programm 60.000 regelmäßige Hörer. Seit dem Sendestart am Pfingstsonntag 2000 wurden rund 2,6 Millionen Sendeminuten produziert. Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen sagte der KNA: "Wir wollen christliche Werte tagesaktuell in den gesellschaftlichen Dialog bringen. Unser Kirchenprogramm mit harmonischer Pop- und Rockmusik und ohne Werbung kommt an." Die Idee zum "domradio" war 1998 beim 750-Jahre-Jubiläum des Kölner Doms entstanden. Damals wurde ein 14-tägiges Veranstaltungsradio im Stadtgebiet gesendet.Zwei Jahre später startete der Bistumssender als kirchliches Spartenradio.Der Sender bietet jede halbe Stunde Welt- und Kirchennachrichten, aktuelle Berichte und Interviews über Politik, Bildung, Lebenshilfe, Unterhaltung, Kultur, religiöses Brauchtum sowie Gottesdienstübertragungen. Vor der Jubiläumsfeier hatte der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Ü-Wagen des Senders vor dem Dom gesegnet. Anschließend gab es Kabarett und Musik.vvm/nzo