13.05.2005

„Religion ist gut für uns Menschen, weil sie unsere Gesellschaft in der Balance hält.“ Erol Sander im domradio:

Als Muslim in einem katholischen Internat aufgewachsen und mit einer Französin verheiratet, bezeichnet sich Sander als Europäer und Deist. Als Zehnjähriger habe er morgens und abends zu Gott und Allah gebetet, nun glaube er an einen Gott, der über allen Religionen stehe. Die Kirchen förderten das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt und stärkten somit die Gesellschaft – ob es sich um muslimische oder christliche Gemeinschaften handelt, sei dabei zweitrangig. Wichtig sei, gemeinsam für die Zukunft zu arbeiten und Werte wie Respekt und Ehrlichkeit zu vermitteln.Das Kölner domradio sprach mit dem bekannten Schauspieler aus Anlass der Ausstrahlung des Remakes von Hans Quests Film „Wenn der Vater mit dem Sohne...“ am Gründonnerstag (ARD, 20.15 Uhr). Erol Sander spielt darin den allein erziehenden Vater des kleinen Ulli in einer an die heutige Zeit angepassten Version des Klassikers aus dem Jahr 1955.