09.03.2005

Nachrichtenarchiv 10.03.2005 00:00 CeBIT 2005 - Wo bleibt der Umweltschutz im Cyberspace?

Zum Start der weltweit größten Computermesse CeBIT in Hannover fordert der WWF von der Computerbranche mehr Anstrengungen in Sachen Umweltschutz. Der WWF schätzt, dass weltweit jährlich mehr als 115 Millionen Rechner produziert werden. Da die Geräte schnell vom technischen Fortschritt überholt werden, wandern Jahr für Jahr immer mehr ausgemusterte Computer auf den Müll.

Zum Start der weltweit größten Computermesse CeBIT in Hannover fordert der WWF von der Computerbranche mehr Anstrengungen in Sachen Umweltschutz. Der WWF schätzt, dass weltweit jährlich mehr als 115 Millionen Rechner produziert werden. Da die Geräte schnell vom technischen Fortschritt überholt werden, wandern Jahr für Jahr immer mehr ausgemusterte Computer auf den Müll. Umweltschädliche Substanzen für Gehäuse und Leiterplatinen machen diesen Müll zum Problem. Die Suche nach umweltverträglichen Alternativen müsse intensiviert werden, so die Forderung. Eine aktuelle Studie des WWF zeigt, dass sich die giftigen Stoffe selbst im Speck von Eisbären und Walen nachweisen lassen. Die Hintergründe erläutert Bernhard Bauske vom WWF Deutschland: