02.01.2005

Nachrichtenarchiv 03.01.2005 00:00 Südasien: Internationale Hilfe inzwischen gut koordiniert

Gut eine Woche nach den katastrophalen Flutwellen in Asien schwindet die Hoffnung, tausende Vermisste noch lebend zu finden. Die Zahl der vermissten deutschen Touristen liegt laut Auswärtigem Amt nach wie vor bei «sehr deutlich» über 1000 Menschen. Ein Sprecher wies aber Medienberichte zurück, die von mehr als 3000 vermissten deutschen Touristen gesprochen hatten.

Gut eine Woche nach den katastrophalen Flutwellen in Asien schwindet die Hoffnung, tausende Vermisste noch lebend zu finden. Die Zahl der vermissten deutschen Touristen liegt laut Auswärtigem Amt nach wie vor bei «sehr deutlich» über 1000 Menschen. Ein Sprecher wies aber Medienberichte zurück, die von mehr als 3000 vermissten deutschen Touristen gesprochen hatten. Die Vereinten Nationen befürchten, dass rund um den Indischen Ozean insgesamt deutlich mehr als 165 000 Menschen getötet wurden. Derweil läuft die internationale Hilfe weiter auf Hochtouren. Zur Lage in Südindien ein Interview mit Gesine Wolfinger, von der Diakonie Katastrophenhilfe. Zwar hat die indische Regierung viele Helfer um in den betroffenen Gebieten zu helfen, es fehlt aber auch dort an Geldern für den Wiederaufbau.