25.12.2004

Nachrichtenarchiv 26.12.2004 00:00 Schweres Erdbeben mit Flutwellen erschüttert den Süden Asiens

Beim schwersten Beben seit Jahrzehnten sind in Asien fast 17.000  Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben hatte sich Sonntag vor der indonesischen Insel Sumatra ereignet. Die meisten Opfer starben durch riesige Flutwellen, die sich bis an die Küsten Thailands, Indiens und Sri Lankas ausbreiteten.

Beim schwersten Beben seit Jahrzehnten sind in Asien fast 17.000  Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben hatte sich Sonntag vor der indonesischen Insel Sumatra ereignet. Die meisten Opfer starben durch riesige Flutwellen, die sich bis an die Küsten Thailands, Indiens und Sri Lankas ausbreiteten. Viele Menschen werden noch vermisst, hunderttausende sind obdachlos.Auch die Malediven und Malaysia sind von der Naturkatastrophe betroffen. In Thailand wurde die Küste der Touristeninsel Phuket von der Flutwelle getroffen. Das Auswärtige Amt in Berlin hat aufgrund des Seebebens im Indischen Ozean einen Krisenstab gebildet. In der Region haben sich tausende deutscher Touristen aufgehalten. In Sri Lanka sollen mindestens 70 ausländische Touristen unter den Opfern sein. Das teilte der srilankische Generaltourismusdirektor Kalai Selvam mit. Die Nationalität der Toten müsse allerdings noch festgestellt werden. Reiseveranstalter auf Sri Lanka brachten rund tausend meist deutsche Urlauber aus den Küstengebieten in die Hauptstadt Colombo.In Thailand werden mindestens 200 Touristen unter den Opfern vermutet. Presseschau