22.11.2004

Nachrichtenarchiv 23.11.2004 00:00 Unicef: Aufruf gegen Gewalt an Mädchen

Weltweit fehlen schätzungsweise 60 Millionen Frauen, weil weibliche Föten gezielt abgetrieben, Mädchen als Babys getötet oder so schlecht versorgt werden, dass sie nicht überleben. Hierauf weist UNICEF anlässlich der Konferenz „Mädchen stark machen" in Berlin hin.

Weltweit fehlen schätzungsweise 60 Millionen Frauen, weil weibliche Föten gezielt abgetrieben, Mädchen als Babys getötet oder so schlecht versorgt werden, dass sie nicht überleben. Hierauf weist UNICEF anlässlich der Konferenz „Mädchen stark machen" in Berlin hin. Besonders ausgeprägt ist die Diskriminierung in Asien: Jedes Jahr sterben allein in Südasien rund eine Million Mädchen kurz nach der Geburt oder in den ersten Lebensjahren. Mit einem „Manifest für Mädchen", ruft UNICEF dazu auf, wirksamer gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen vorzugehen und mehr für ihre Rechte zu tun.Ein Interview mit Helga Kuhn, Pressesprecherin von Unicef.