16.10.2004

Nachrichtenarchiv 17.10.2004 00:00 Drohen Teile des Tempelbergs einzustürzen?

Wegen der muslimischen Pilgerströme zum islamischen Fastenmonat Ramadan befürchtet die israelische Antikenbehörde einen Einsturz von Bauteilen am Jerusalemer Tempelberg. Dach und Wände der dortigen Moschee seien stark einsturzgefährdet, weil sie teilweise unterhöhlt wurden.

Wegen der muslimischen Pilgerströme zum islamischen Fastenmonat Ramadan befürchtet die israelische Antikenbehörde einen Einsturz von Bauteilen am Jerusalemer Tempelberg. Dach und Wände der dortigen Moschee seien stark einsturzgefährdet, weil sie teilweise unterhöhlt wurden. Jordanien hält die israelischen Warnungen vor einem drohenden Einsturz am Jerusalemer Tempelberg dagegen für unbegründet. Eine Expertengruppe habe die Statik um die Al-Aksa-Moschee und eine im Bau befindliche unterirdische Moschee in diesem Jahr begutachtet und keinerlei Sicherheitsrisiken festgestellt.Unser Nah-Ost Korrespondent Ulrich Sahm war vor Ort.