15.07.2004

Nachrichtenarchiv 16.07.2004 00:00 Fischer kritisiert die Menschenrechtsverletzungen in China

Auf seinem China-Besuch kritisierte Außenminister Fischer die Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung, wie die Todesstrafe und die so genannten „Umerziehungslager". Dabei schlägt Fischer einen gegensätzlichen Kurs zu Bundeskanzler Schröder ein, der bei seinem letzten Besuch im letzten Jahr in China die Missstände nicht zum Thema der Gespräche machte.

Auf seinem China-Besuch kritisierte Außenminister Fischer die Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung, wie die Todesstrafe und die so genannten „Umerziehungslager". Dabei schlägt Fischer einen gegensätzlichen Kurs zu Bundeskanzler Schröder ein, der bei seinem letzten Besuch im letzten Jahr in China die Missstände nicht zum Thema der Gespräche machte. Schröder hatte sich für die Aufhebung des EU-Waffenembargos ausgesprochen, und stellte den Verkauf der Hanauer Atomfabrik an China in Aussicht. Deutschland ist Chinas wichtigster Handelspartner in der EU und es ist geplant den bilateralen Handelsaustausch bis 2010 von 43 Milliarden Euro auf des Doppelte zu erhöhen.