25.05.2004

Nachrichtenarchiv 26.05.2004 00:00 Durchbruch im Zuwanderungsstreit: SPD und Union einigen sich im Spitzengespräch

Im festgefahrenen Streit um das Zuwanderungsgesetz ist Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei einem Gespräch mit der Unionsspitze ein Durchbruch gelungen. Nach dem Spitzengespräch mit den Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Edmund Stoiber, sprach Schröder am Dienstagabend in Berlin von einer "politischen Einigung".

Im festgefahrenen Streit um das Zuwanderungsgesetz ist Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei einem Gespräch mit der Unionsspitze ein Durchbruch gelungen. Nach dem Spitzengespräch mit den Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Edmund Stoiber, sprach Schröder am Dienstagabend in Berlin von einer "politischen Einigung". Man habe sich darauf verständigt, doch noch ein gemeinsames Gesetz auf den Weg zu bringen. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sprach von einem "hervorragenden Ergebnis". Auch die Union zeigte sich über den erzielten Kompromiss zufrieden. Es habe eine große gemeinsame Bandbreite gegeben, sagte CDU-Chefin Merkel nach dem Spitzengespräch beim Kanzler. Stoiber nannte das Ergebnis "sehr erfreulich".Hören Sie zum Thema das domradio-Interview mit Christoph Strack (KNA) aus Berlin.