14.04.2004

Nachrichtenarchiv 15.04.2004 00:00 Brot für die Welt fordert: Klare Trennung von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik nötig

Seit dem 11. September und angesichts aktueller Terrorentwicklungen steht die Sicherheitspolitik bei den Ländern der Welt an vorderster Stelle. Problematisch dabei ist die immer stärkere Vermengung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik. Eine klare Trennung ist zukünftig nicht mehr möglich, wenn demnächst Leistungen für militärische Zwecke aus Entwicklungsmitteln in der Statistik der OECD dargestellt werden sollen.

Seit dem 11. September und angesichts aktueller Terrorentwicklungen steht die Sicherheitspolitik bei den Ländern der Welt an vorderster Stelle. Problematisch dabei ist die immer stärkere Vermengung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik. Eine klare Trennung ist zukünftig nicht mehr möglich, wenn demnächst Leistungen für militärische Zwecke aus Entwicklungsmitteln in der Statistik der OECD dargestellt werden sollen. Diese Vermengung ist gefährlich. Heute tagt dazu in Paris der Entwicklungsausschuss der OECD  (Internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Im domradio-Gespräch: Joachim Lindau, Programmdirektor für Brot für die Welt