13.04.2004

Nachrichtenarchiv 14.04.2004 00:00 Bush tritt vor die Presse

Die USA halten nach den Worten von US-Präsident George W. Bush trotz der jüngsten Gewalt in Irak am Zeitplan zur Machtübergabe am 30. Juni fest.Freie Wahlen sollten spätestens im Januar 2005 stattfinden, erklärte Bush auf einer Pressekonferenz in Washington. Falls notwendig, würden zusätzliche Soldaten nach Irak entsandt.

Die USA halten nach den Worten von US-Präsident George W. Bush trotz der jüngsten Gewalt in Irak am Zeitplan zur Machtübergabe am 30. Juni fest.Freie Wahlen sollten spätestens im Januar 2005 stattfinden, erklärte Bush auf einer Pressekonferenz in Washington. Falls notwendig, würden zusätzliche Soldaten nach Irak entsandt. Auch die NATO solle stärker eingebunden werden.Für die jüngste Gewalt in Irak machte Bush den radikalen Schiitenführer Muktada el Sadr mit verantwortlich, den er mit der libanesischen Hisbollah-Miliz und der radikalen Palästinenser-Organisation Hamas in Verbindung brachte. Hören Sie zum Thema das domradio-Interview mit Felix Neugart, Politikwissenschaftler am Centrum für angewandte Politikforschung in München.