15.03.2004

Nachrichtenarchiv 16.03.2004 00:00 Reaktionen der Bistümer auf Finanzkrise

Die Finanzkrise macht auch vor der katholischen Kirche nicht halt. Im Erzbistum Köln sollen im kommenden Jahr im Gesamthaushalt rund 20 Prozent eingespart werden. Das sind um die 90 Millionen Euro. Aber: Die pastorale Handlungsfähigkeit des Erzbistums Köln ist auch für die Zukunft gesichert - Das ist das Ergebnis einer Tagung, zu der Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Rahmen des Projekts „Zukunft heute" am Sonntag und Montag seine engsten Mitarbeiter sowie Vertreter der verschiedenen diözesanen Beratungsgremien eingeladen hatte.

Die Finanzkrise macht auch vor der katholischen Kirche nicht halt. Im Erzbistum Köln sollen im kommenden Jahr im Gesamthaushalt rund 20 Prozent eingespart werden. Das sind um die 90 Millionen Euro. Aber: Die pastorale Handlungsfähigkeit des Erzbistums Köln ist auch für die Zukunft gesichert - Das ist das Ergebnis einer Tagung, zu der Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Rahmen des Projekts „Zukunft heute" am Sonntag und Montag seine engsten Mitarbeiter sowie Vertreter der verschiedenen diözesanen Beratungsgremien eingeladen hatte. Doch Köln steht mit seinen Sparbeschlüssen nicht alleine da. Die meisten Bistümer der Katholischen Kirche in Deutschland müssen jetzt handeln, wollen sie nicht in eine massive Finanzkrise geraten. Johannes Schröer hat mit Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, über die harten Zeiten gesprochen, die jetzt auf die Kirchen zukommen.