03.03.2004

Nachrichtenarchiv 04.03.2004 00:00 IWF-Direktor Horst Köhler wird Kandidat der Union für das Amt des Bundespräsidenten

Nach der nächtlichen Einigung der Parteichefs stimmten auch die Fraktionen von Union und FDP dem Vorschlag zu. Ein gemeinsamer Kandidat dieser Parteien gilt als Start für eine bürgerliche Koalition zur Bundestagswahl 2006. Der Nachfolger von Bundespräsident Johannes Rau wird am 23.

Nach der nächtlichen Einigung der Parteichefs stimmten auch die Fraktionen von Union und FDP dem Vorschlag zu. Ein gemeinsamer Kandidat dieser Parteien gilt als Start für eine bürgerliche Koalition zur Bundestagswahl 2006. Der Nachfolger von Bundespräsident Johannes Rau wird am 23. Mai in der Bundesversammlung gewählt. Dort haben Union und FDP die Mehrheit. Köhler war in der Regierung Kohl Staatssekretär im Finanzministerium. 1998 wechselte er an die Spitze der Europäischen Bank für Wiederaufbau, 2000 zum IWF. Der Finanzexperte genießt auch bei der SPD hohes Ansehen.Die SPD hat Gesine Schwan als Kandidatin benannt. Ein Pressegespräch mit Hartmut Kühne, Ressortleiter Innenpolitik beim Rheinischer Merkur