31.12.2003

Köln im Ausnahmezustand Warten auf Benedikt am Kölner Dom

Er ist nicht nur der heilige Vater, sondern auch das Staatsoberhaupt des Vatikan. Der Besuch von Papst Benedikt XVI. sorgt in Köln unter den Jugendlichen schon im Vorfeld für Hysterie. Viele Pilger warten nun bereits seit vielen Stunden hinter den aufgestellten Absperrgittern, die zeitweilig durchbrochen wurden. Kein Mensch scheint genau zu wissen, wann Benedikt an welchem Domeingang wann auftauchen wird und was er dann tun wird. Die Helfer verteilen Wasser, da die Sonne gnadenlos auf die Pilger scheint. Gegen 16.30 Uhr betraten unter Applaus der Menge die deutschen Bischöfe den Dom.Nach dem Dombesuch fährt fährt der Papst im "Papamobil" etwa 20 Minuten lang durch die Kölner Innenstadt zur Unterkunft des Papstes, dem Erzbischöflichen Haus. Laut Schätzungen werden mehrere hunderttausend Menschen unterwegs sein, um in dieser Zeit den Papst zu sehen.Unser Reporter Roman Stumpf hat sich mit den Sicherheitskräften unterhalten.Ingo Brüggenjürgen berichtet über die angepsannte Lage auf dem Roncalliplatz, als hunderte von Gläubigen die Absperrungen überrannten.