24.04.2003

Nachrichtenarchiv 25.04.2003 00:00 Farmer in Guatemala hungern

Rund 350.000 Farmer in Guatemala sind wegen der stark gefallenen Kaffeepreise dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Das sagte Bischof Ramazzini Imeri von San Marcos einer amerikanischen Nachrichtenagentur. Ohne Hilfe von außen seien viele Menschen vom Hungertod bedroht. In seiner Diözese verlören zudem zahlreiche arbeitslose Familien ihre Häuser und den Zugang zu Schulbildung und Gesundheitsversorgung, sagte der Bischof weiter. – In den vergangenen zwei Jahren sind die Kaffee-Preise international um rund 60 Prozent gefallen. – Wegen der Forderungen nach einer Neuverteilung des Agrarlandes in Guatemala hat Ramazzini mehrere Todesdrohungen erhalten.