26.02.2003

Nachrichtenarchiv 27.02.2003 00:00 Künast stellt Fairtrade-Siegel vor

Nach "Grünem Punkt" und "Bio-Siegel" wird künftig auch ein einheitliches Logo auf "fair gehandelte" Produkte hinweisen. Für Verbraucherministerin Künast ist dies der Einstieg in einen "Genuss ohne Reue". Gemeinsam mit zwei Ministerkollegen stellte sie in Berlin das neue Label vor. Für Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul geht es dabei nicht um Almosen. Wer Produkte mit dem Fairtrade-Siegel kaufe, erkenne das Menschenrecht auf eine angemessene Entlohnung an. Umweltminister Trittin verwies auf den engen Zusammenhang von nachhaltiger Produktionsweise und der Vermeidung von Armut: Wo Raubbau betrieben und Ressourcen ausgebeutet werden, wachse die Armut, so Trittin.