13.02.2003

Nachrichtenarchiv 14.02.2003 00:00 Rechtssicherheit für anonyme Geburten gefordert

Anonyme Geburten verstoßen nicht gegen die Europäische  Menschenrechtskonvention. In einem Urteil wies der Europäische Menschenrechtsgerichtshof die Klage einer Französin ab. Sie hatte Auskunft über ihre leibliche Mutter verlangt. Die Richter verwiesen auf die Schwierigkeit, zwischen dem Recht der Mutter und dem Recht des Kindes abzuwägen. Es komme jedoch darauf an, heimliche Abtreibungen oder Geburten in schlechten gesundheitlichen Verhältnissen zu vermeiden. – In einer ersten Reaktion forderten Politikerinnen von Bündnisgrünen, Union und FDP für die Rechtssicherheit anonymer Geburten in Deutschland zu sorgen.