02.08.2002

Aussem & Co auch am Mikro gut aufgelegt Fortuna als guter Gast im Domradio

Der Moderator des Domradio hatte seine Hausaufgaben gemacht und fleißig recherchiert. Tommy Millhome hatte sich über 26 Jahre zweite Liga, ein Jahr erste Bundesliga, DFB-Pokalfinale. dann zwei Jahre Regionalliga, jetzt Oberliga bestens informiert. Kein anderer Verein verkörpert für Tommy das Auf und Ab im Fußball. Also wollte der Mann am Mikro von seinen Studiogästen Ralf Aussem, Sascha Jagusch, Gunter Krapp sowie Stadionsprecher und Domradio-Sportreporter Klaus Schmitt wissen, was das Einzigartige an der Fortuna ist. Fortuna-Geschäftsführer Gunter Krapp überzeugte Tommy sofort vom unverwechselbaren Flair des Vereins und ließ die Hörer wissen: „Wir sind tatsächlich eine Familie. Das wird jeden Tag gelebt und nicht nur drüber geredet."Wie sich ein Verein im Laufe der Zeit so verändert, wollte Tommy weiter wissen und ob es ein großer Unterschied sei, in der 2. Liga oder in der Oberliga zu spielen. Abwehrspieler Sascha Jagusch, der die letzten Spiele in der 2. Liga allesamt bestritt, verriet: „Ich will einfach gut Fußball spielen. Und da ist es egal in welcher Liga, ob 2. Liga oder Oberliga. Wir wollen Spaß auf dem Platz haben und das sollen unsere Zuschauer merken." Von der ruhmreichen Vergangenheit wollte Fortuna-Urgestein und Trainer Ralf Aussem nichts wissen. Auf die sportlichen Ziele angesprochen erklärte der Coach: „Wir dürfen der 2. Liga nicht nachtrauern. Wir wollen so schnell wir möglich raus aus der Oberliga und so schnell wie möglich in die Regionailiga." Es blieb kaum Zeit, die Aussicht vom Sendestudio auf den Dom zu genießen, schon waren die zwei Stunden Sendezeit vorbei. Dennoch vergaß das Fortuna-Quartett nicht, Grüße an Jean Löring auszurichten und bekannte einmütig: „Für uns ist Herr Löring immer noch der Präsident. - Hallo Boss!" Vom Geist der Fortuna war Moderator Tommy Millhome derart begeistert, dass er den höchsten Domradio-Preis verlieh: „Ihr habt einen Heiligenschein verdient."