24.12.2001

Der direkte Draht nach oben Weihnachten 2001

Köln - Sie haben den guten Draht nach oben. Und nicht nur das. Sie predigen auch das elfte Gebot. Und das lautet: „Du sollst Domradio hören."Heute ist die Mannschaft um Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen im Stress. Denn zum Fest steht Kölns Radiosender hoch im Kurs. Kein Wunder: Schließlich gibt's ein großes Weihnachtsprogramm - bunt, beschwingt, besinnlich. Und das Beste: „Ab 23.15 Uhr gibt's Heiligabend bei uns den dicken Pitter live zu hören, danach weltweit im Internet", so Stefan Quilitz, der Chef vom Dienst.Domradio - seit Pfingsten 2000 ist der Privatsender on air. Vom vierten Stock des Domforums aus mit Panoramablick auf das Kölner Heiligtum. „Wir bringen Kirche und Welt zusammen, sind aber kein klassischer Verkündungssender", sagt Chefredakteur Brüggenjürgen. Das Plus von Domradio: Hier gibt's keine Werbung. Der jährliche Drei-Millionen-Etat wird aus Kirchensteuergeldern finanziert.Im Auto kann man den Sender übrigens nicht empfangen.Nur über Kabel (in Köln: 89,75 MHz), Satellit (Astra IC und 1D) und live im Internet unter www.domradio.de. Der Grund: „Der WDR hat alle Frequenzen besetzt und lässt hier keinen rein", klagt Brüggenjürgen.Wenn das mal gut geht für die Öffentlich-Rechtlichen. „Denn der liebe Gott hört alles", lautet ein beliebter Jingle von Domradio.