07.12.2001

Nachrichtenarchiv 07.12.2001 16:23 Am Anfang war die 100 Komma 4

Im Sommer 1998. 750 Jahre Kölner Dom! Dies Fest, dies Jubiläum galt es in der Stadt, im Land bekanntzumachen. Tausende von Pilgern kamen zu ihrem Dom, ihrer Kirche, zu den Rahmenveranstaltungen.Informiert wurden sie durch ein Stadtradio, das domradio. Auf der Frequenz 100,4 gab's rund um die Uhr Information pur, Hinweise auf Mitschnitte von Veranstaltungen, Gottesdienste, Live-Musik, Interviews ...Die Mannschaft (mit drei Frauen) setzte sich aus sechs Redakteuren mit vielen freien Mitarbeitern zusammen. Diese waren geübt in ihrem Metier - hatten sie bis dahin doch in vielen kleineren regionalen Studios, so genannten „Radiowerkstätten", schon Beiträge für den Bürgerfunk in den Lokalradios initiiert und produziert. (Diese fungieren im Übrigen jetzt auch als Außenstudios beim domradio.) Qualität war dann auch beim Domjubiläum gefordert und (radiophon) „angesagt".Der Erfolg gab den Machern Recht. „Mehr davon, warum nur während des Domjubiläums?" tönte die Resonanz nach Abschluss des Projektes durchs Land.Und so wurde anderthalb Jahre später an Pfingsten das „domradio" ein zweites Mal aus der Taufe gehoben - jetzt nicht nur für Köln, sondern für und aus dem ganzen Erzbistum. 24 Stunden täglich für mindestens weitere 750 Jahre!