27.10.2000

Nachrichtenarchiv 27.10.2000 17:34 Der direkte Draht nach oben

Das »domradio« ist seit fast fünf Monaten »on air«. Der Sender des Erzbistums Köln sendet mit modernster Technik die Frohe Botschaft und anderes mehr.

Köln. »Dabei geht es uns nicht nur um religiöse Basisfragen und Wertorientierung, sondern wir wollen über Menschen und Themen berichten, die Kirche und Gesellschaft bewegen«, erklärt Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen. Zu den Schwerpunkten des 24-Stunden-Vollprogramms ohne Werbung gehören neben liturgischen und seelsorgerischen Beiträgen auch Dokumentationen und Mitschnitte von Veranstaltungen und Vorträgen, Mitmach- und Musikwunsch-Sendungen, Gäste und Gruppen im Studio -etwa am 9. November die Black Fööss. »Der Mensch mit seinen Wünschen und Geschichten steht im Mittelpunkt des Programms«, fasst domradio-Mitarbeiterin Gertrud Bliersbach das Anliegen des Senders mit dem »gutenLetzte Besprechungen in der NachrichtenFedaktion (kl. Foto), bevor es dann auf Sendung geht.Draht nach oben« zusammen. Viel Zeit für und der Austausch mit den Hörern, ohne sie zu vereinnahmen oder mit »Weihwasser zu kochen«, nehmen sich die sechs Redakteure. Und gerade darin liegt die Chance des ehrgeizigen Projekts, dass neue Wege der Verkündigung  beschreiten  will:Den Mensch in den Mittelpunkt stellen und die Bandbreite kirchlichen Handelns deutlich machen. Zur Zielgruppe zählen natürlich praktizierende Christen, aber vor allem auch Menschen, die der Kirche fern stehen oder a-reli-giös sind. Die Beiträge werden von zeitgemäßer und ruhigerPop- und Rockmusik umrahmt. Hinzu kommen auch kölsche Tön sowie geistliche und klassische Musik. Infos zum Programm und den Kabelfrequenzen sind beim domradio unter (0221) 25 88 60 zu erfahren.Constantin Graf von Hoensbroechredaktion@20minutenkoeln.de