Hilfsorganisation Solwodi

Menschenrechtsorganisation Solwodi fordert eine Änderung des Asylrechts / © arifoto UG (dpa)
Menschenrechtsorganisation Solwodi fordert eine Änderung des Asylrechts / © arifoto UG ( dpa )

Die katholische Ordensschwester und Frauenrechtlerin Lea Ackermann hat im Oktober 1985 im kenianischen Mombasa die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Solwodi gegründet. Die Bezeichnung steht für Solidarity with Women in Distress (Solidarität mit Frauen in Not). Auslöser war die Situation von Prostituierten. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ein paar Jahre später baute Ackermann auch hier Solwodi auf, Sitz ist Boppard-Hirzenach (Rheinland-Pfalz).

Die Beratungen und Hilfen richten sich an Frauen und Kinder, die Opfer von Menschenhandel, Prostitution, Zwangsheirat oder häuslicher Gewalt geworden sind. Gemeinsam mit ihnen will die Organisation überlegen, welche Wege aus der Not führen können. Frauen und Kinder erhalten Unterstützung beispielsweise bei Unterbringung, Wohnung, Arbeitssuche und Behördengängen.

Solwodi unterhält nach eigenen Angaben derzeit 19 Beratungsstellen und 7 Schutzwohnungen in Deutschland, Beratungsstellen und Schutzwohnungen in Österreich und Rumänien sowie zahlreiche Beratungsstellen und Projekte in Afrika. (KNA, 27.6.20)