"Fridays for Future"

Junge Menschen bei "Fridays for Future" / © David Klammer (KNA)
Junge Menschen bei "Fridays for Future" / © David Klammer ( KNA )

Anstatt freitags in die Schule oder Universität zu gehen, treibt es junge Anhänger der "Fridays for Future"-Bewegung seit vielen Monaten weltweit auf die Straße, soweit die Corona-Schutzbestimmungen dies zulassen. Sie fordern von ihren jeweiligen Regierungen eine bessere Klimapolitik.

Ausgangspunkt für die Demonstrationen war der mehrwöchige Schulstreik der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die erstmals im August 2018 allein vor dem schwedischen Parlament ausharrte und für mehr Klimaschutz eintrat. Thunberg inspirierte mit ihrem Protest junge Menschen und erregte international Aufsehen. "Fridays for Future" ("Freitage für die Zukunft") will mit dem Fernbleiben vom Unterricht ausdrücken, dass der Schulbesuch sinnlos wird, wenn die Politik beim Kampf gegen den Klimawandel keine entscheidenden Schritte unternimmt.

Von der deutschen Politik verlangen die Schüler und Studenten ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas bis Ende dieses Jahres. Bis dahin müsse auch ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet und der CO2-Ausstoß durch eine Besteuerung stark verteuert werden.

Vereinzelt haben Schüler auch an unterrichtsfreien Freitagen und während der Ferien demonstriert. (epd)