Frauen fördern!
Wie sich Kolping International für Frauen und Mädchen einsetzt
Wer ein Land nachhaltig voran bringen will, sollte auf die Frauen setzen. Diese Grunderkenntnis der Entwicklungszusammenarbeit gilt sowohl für Afrika und Asien als auch für Lateinamerika. Schließlich sind es fast immer und überall die Frauen, die von sich aus Verantwortung übernehmen - für ihre Kinder, für ihre Familien, für ihre Gemeinschaft. Im Normalfall bringen sie das Geld nicht mit Alkohol oder Glücksspiel durch, sondern setzen auf zukunftsträchtige Investitionen. Gleichzeitig ist es leider so, dass dort, wo Menschen ohnehin schlimm dran sind, es die Frauen besonders hart trifft. mehr...
Sendedatum: 8.3.2010
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Leben ohne soziales Netz
Die „Informelle Wirtschaft“ in der Kritik
Ein fester Job? Fehlanzeige! Soziale Absicherung? Nicht dran zu denken – geschweige denn an eine Rente! In Entwicklungs- und Schwellenländern leben 60 bis 80 Prozent aller Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Sie zahlen keine Steuern - aber wenn es hart auf hart kommt, können sie auch auf keinerlei staatliche Unterstützung hoffen. Krankheiten werden schnell zur Katastrophe, nach Aus- oder Unfällen kreisen sofort die Pleitegeier. So sieht es aus, das hässliche Antlitz der so genannten „informellen Wirtschaft“. mehr...
Sendedatum: 1.2.2010
Investition in Wissen bringt die besten Zinsen
Berufsausbildung in LA und Afrika als Weg aus der Armut
„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, ein Zitat des amerikanischen Politikers Benjamin Franklin. Und was sich damals bewährt hat, ist heute nicht weniger wert. Im Gegenteil: Gerade in Lateinamerika und Afrika ist die Investition in Fachwissen und eine fundierte Ausbildung oft der einzige Weg, der Armut zu entkommen. Denn ohne Ausbildung sinken die Chancen einen Job zu bekommen. Aber der Arbeitsmarkt in Lateinamerika und Afrika hat sich verändert. mehr...
Sendedatum: 11.1.2010
„Tätige Liebe heilt alle Wunden“
Das Leben und Wirken von Adolph Kolping
Ein schwarzes „K“ vor einem orangefarbenen Hintergrund. Dieses Zeichen steht symbolisch für den katholischen Priester Adolph Kolping und für das Internationalen Kolpingwerk, das er, als Gesellenverein, 1849 in Köln ins Leben gerufen hat. Bis heute handeln 450.000 Mitglieder auf der ganzen Welt im Namen von Adolph Kolping. mehr...
Sendedatum: 14.12.2009
Zwischen Buddha, Ho Chi Minh und Reisterassen
Christliches Leben in Vietnam
Im Land der Reisterassen, Nudelsuppen, des Kommunismus und der buddhistischen Tempel, in Vietnam, hat sich eine Minderheit an Katholiken etabliert – laut Schätzungen rund sechs Millionen. Und mitten unter ihnen 200 Kolpingfamilien mit rund 7.000 Mitglieder. Die Verfassung Vietnams sieht generell eine Religions- und Glaubensfreiheit vor. Doch für den Staat sind die religiösen Institutionen immer auch eine Konkurrenz zum staatlichen Einfluss auf die Bevölkerung. mehr...
Sendedatum: 2.11.2009
Revolutionäre der Wende
Andersdenker und Menschenrechtler vor und nach dem Mauerfall vor 20 Jahren
28 Jahre lang trennt die Berliner Mauer den Osten Deutschlands vom Westen. Am 9. November 1989 fällt die Mauer. Es beginnt ein neues Zeitalter. Doch seinen ersten Riss bekam der sogenannte „Eiserne Vorhang“ schon einige Monate früher in Ungarn. Am 2. Mai des selben Jahres werden in Ungarn die Grenzanlagen nach Österreich abgebaut. Die Soldaten zerschneiden mit riesigen Scheren den rostigen Draht. Drei Monate später wird ein Grenztor zwischen Österreich und Ungarn mit Zustimmung beider Regierungen geöffnet. Als im November die Mauer fällt ist es das Ende des Kalten Krieges. Der Kommunismus ist am Ende. Europa ist wieder vereint. mehr...
Sendedatum: 12.10.2009
Wissen ist Zukunft
Wie sich Kolping International für Bildung einsetzt
Deutschland ist die Wiege vieler bedeutender Schriftsteller, wie zum Beispiel Johann Wolfgang von Goethe oder Friedrich Schiller. Doch vier Millionen Deutsche können deren Werke überhaupt nicht lesen. Sie sind Analphabeten. Die UNESCO hat den 08. September zum „Weltalphabetisierungstag“ erklärt. „Bildung auf einen Blick“, die jüngste Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besagt nun, dass Deutschland zu wenig für die Bildung ausgibt. mehr...
Sendedatum: 14.9.2009
Manche Wunden heilen nie
Ruanda 15 Jahre nach dem Völkermord
Es war der schlimmste Völkermord seit dem Holocaust: In nur drei Monaten nach dem gewaltsamen Tod des ruandischen Diktators Habyarimana 1994 töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit fast eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu. „Tutsi sind Tiere“, hatte Habyarimana schon 1990 als Losung ausgegeben. Der staatliche Rundfunk feuerte zu Mordtaten an und löste einen Blutrausch aus, der nicht einmal Schwangere und Kinder in Kirchen und Schulen verschonte. mehr...
Sendedatum: 7.9.2009
Eine Alternative zur Globalisierung?
Kolping unterstützt die „Economia Solidaria“ in Lateinamerika (Wh. vom März)
Die Globalisierung der Märkte häufig Großstrukturen voraus: Sowohl auf der Seite der Produzenten als auch auf Seiten der Vermarktung und des Handels. Doch wo bleiben da die Kleinbauern oder kleinen Gewerbetreibenden? In Lateinamerika bildet sich seit vielen Jahren, aus der Not heraus, die so genannte ‚Economia Solidaria’ heraus. Genossenschaftsähnliche Gruppen, die den Menschen in den Mittelpunkt der Arbeitswelt stellen, Produkte wie Kaffee, Honig, aber auch Texitilien oder Medizin auf lokaler Ebene produzieren und vertreiben. mehr...
Sendedatum: 10.8.2009
Projekt der Woche
Timor-Leste: Ein Kolping-Bistro als Einnahmequelle
Der Platz liegt phantastisch, ist von allen Einfallstraßen direkt erreichbar und somit einfach prädestiniert für diesen Zweck: Am Marktplatz gleich neben der Busstation soll das Kolping-Bistro Lautem entstehen. Kundschaft ist garantiert! Wie der Name „Lautem“ bereits andeutet, liegt die Stadt ganz im Osten der Insel direkt am Meer. Die Mehrzahl der männlichen Kolpingmitglieder sind Fischer, die jede Nacht mit ihren Prahu-Auslegerbooten als Küstenfischer ihr Einkommen suchen. mehr...
Sendedatum: 3.8.2009