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Gary Lukas Albrecht Donnerstag,
9. Februar
Mk 7,24-30

Gary Lukas Albrecht


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22.8.2010

Wie das Internationale Kolpingwerk in Indien hilft

Gemeinsam im Kampf gegen die Armut

Bild
  • Indien: Viele Kinder leben in Armut

    Indien: Viele Kinder leben in Armut (©mis)

Über eine Milliarde Einwohner machen Indien zu einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Auf einer Fläche knapp neun Mal so groß wie Deutschland leben unterschiedlichste ethnische Gruppen und Religionen auf engstem Raum zusammen - darunter auch knapp drei Prozent Christen. Wie der Großteil der indischen Bevölkerung leben sie häufig in Armut.

80 % der Inder müssen mit weniger als 2 US-Dollar am Tag auskommen, das besagt der Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen. Das wichtigste Ziel von Kolping International heißt deshalb: Dauerhafte Armutsbekämpfung!

Wie der katholische Sozialverband die Menschen in Indien dabei unterstützt, erklären der Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerks Hubert Tintelott und der Asienreferent von Kolping International Martin Rüber in domradio weltweit. Außerdem wird der Nationalpräses des indischen Kolpingwerks Father Antony Raj über die Projekte von Kolping International in Indien berichten.

Moderation: Simone Bredel

Audio Beitrag
  • Ein Interview mit dem indischen Nationalpräses Father Antony Raj: "Kolpingwerk Indien wächst: Über 23.000 Kolpingmitglieder in Indien" (2.8.2010)
  • Ein Interview mit dem Generalsekretär des internationalen Kolpingwerks Hubert Tintelott: "Kolpingmitglieder in Indien: Ein Leben als christliche Minderheit" (2.8.2010)
  • Ein Interview mit dem indischen Nationalpräses Father Antony Raj: "Kolping-Projekte in Indien" (2.8.2010)
  • Ein Beitrag von Johannes Breuer :"Christenverfolgung in Indien" (2.8.2010)
  • Die Gebrochenen und Kastenlosen: Dalits in Indien (2.8.2010)
  • Ein Beitrag von Andreas Kaul: "Das Leben von Mutter Teresa" (2.8.2010)
  • Ein Beitrag von Gottfried Bohl: "100. Geburtstag von Mutter Teresa" (2.8.2010)
  • Ein Interview mit dem Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerks Hubert Tintelott: "Kleinkreditsystem in Indien" (2.8.2010)
  • Ein Beitrag von : Ein Interview mit Martin Rüber Asienreferent bei Kolping International: "Neue Zukunftsperspektiven beim Indischen Kolpingwerk" (2.8.2010)
  • Ein Interview mit Martin Rüber (Internationales Kolpingwerk): Projekt des Monats: Ländliche Entwicklung in Peru (2.8.2010)
  • "Gemeinsam im Kampf gegen die Armut" - Sendung zum Nachhören (2.8.2010)
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22.8.2010

Ländliche Entwicklung in Peru

Projekt des Monats

Bild
  • Cuyes

    Cuyes

Die sogenannten Cuyes sind Riesenmeerschweinchen, und sie haben großes Potenzial, armen Menschen in der Andenregion (Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbinen) ein Einkommen zu verschaffen. Denn Cuyes werden zum Verzehr gezüchtet, ähnlich wie in Europa die Mastkaninchen. Für uns klingt es zunächst sehr befremdlich, dass die süßen Meerschweinchen, die wir von zu Hause kennen, auf die Teller kommen.

Doch diese Riesenmeerschweinchen wurden in Peru und anderen Ländern Lateinamerikas und Asiens schon als Nutztiere gehalten, bevor sie in Europa überhaupt als Haustiere bekannt wurden. Cuyes unterscheiden sich sehr von den Meerschweinchen, die wir kennen. Sie können bis zu 60 cm lang werden, zwischen 1,5 und 3,5 kg wiegen und eignen sich nicht zum Kuscheln, da sie sehr scheu sind. Sie brauchen ein großes Gehege, aber sind unkompliziert in der Haltung. Als Futter reicht ihnen Heu, aber auch Küchenabfälle. Nach bereits vier Monaten sind die Tiere ausgewachsen. Das proteinreiche Fleisch der Cuyes ist eine gute und kostengünstige Nahrungsergänzung. Eine Meerschweinchenzucht ist also nicht nur für die Züchter ein Gewinn, sondern auch für Familien mit geringem Einkommen: Sie können ein Cuy für wenig Geld erwerben und dabei ihre Ernährung aufwerten. Die Kolpingsfamilie Cosos will eine Riesenmeerschweinchenzucht aufbauen, um ihren Mitgliedern eine sichere Einkommensquelle zu ermöglichen.

Dies soll die Abwanderung in die Großstädte verhindern - das ist eines der dringendsten Probleme in der Region Castilla, wo die Kolpingsfamilie Cosos beheimatet ist. Viele Bewohner dieser Gegend verlassen ihre Dörfer, weil sie keine Arbeit finden, und versuchen deshalb ihr Glück in den Metropolen von Peru - doch meist vergeblich. Den Zuchtbetrieb einschließlich des Geheges finanziert die Kolpingfamilie Cosos aus eigenen Mitteln. Doch für den Ankauf von Jungtieren und Futter benötigt sie einen Zuschuss. Helfen Sie den Menschen in der Andenregion Perus, ihr Einkommen durch die Zucht von Cuyes dauerhaft zu sichern!


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