Die kapitolinische Wölfin
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19.01.2016

Römische Pfarreien führen Mülltrennung ein Von Franziskus inspiriert

Roms katholische Pfarrgemeinden wollen ihre Gläubigen zur Mülltrennung erziehen.  Den erfolgreichsten Gemeinden winkt sogar eine Prämie.

Künftig sollen in den mehr als 300 Gemeinden im Stadtgebiet Glas, Papier, Plastik und Metall, organischer sowie nicht recycelbarer Abfall getrennt werden, wie italienische Medien am Dienstag berichteten. Die entsprechenden Mülltonnen und Container würden in Räumen der Pfarreien aufgestellt. Für Kinder sollen laut den Berichten spezielle Kurse angeboten werden. Den erfolgreichsten Gemeinden winke eine Prämie. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag von Vertretern des Bistums und der Stadt Rom unterzeichnet. Es handele sich um eine konkrete Maßnahme zum Umweltschutz im Sinne der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus, sagte der römische Weihbischof Giuseppe Marciante.

In der im Juni veröffentlichten Enzyklika fordert Franziskus unter anderem eine Reduzierung des Mülls. "Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln", schreibt er. In Rom werden derzeit 45 Prozent des Mülls getrennt. In diesem Jahr soll die 50-Prozent-Marke überschritten werden.

(KNA)

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