Papst Franziskus begrüßt die Gläubigen auf dem Petersplatz
Franziskus und Gläubige auf dem Petersplatz

03.01.2016

Trotz Heiligem Jahr weniger Rom-Besucher Aus Angst vor Terror

Das Heilige Jahr hat der Stadt Rom bislang nicht den erhofften Besucherandrang gebracht. Die Zahl der Hotelgäste zwischen Weihnachten und Neujahr sank im Vergleich zum Vorjahr sogar um "wenige Prozentpunkte".

Das meldeten italienische Medien am Sonntag unter Berufung auf den römischen Hotelverband Federalberghi. Ein Grund für den Rückgang sei, dass das Heilige Jahr normale Touristen vom Besuch der Stadt abhalte, sagte Verbandsvorsitzender Giuseppe Roscioli laut den Berichten.

Hinzu kämen nach den Attentaten von Paris die Angst vor Terroranschlägen und der Umstand, dass die Stadt in den vergangenen sechs Monaten "sich selbst überlassen" gewesen sei. Auch im weiteren Verlauf des Jahres werde die Zahl der Touristen "nicht deutlich ansteigen", so Roscioli. Im letzten Heiligen Jahr 2000 verzeichnete der römische Hotelverband laut Roscioli eine Zunahme um 480.000 Hotelgäste.

In den vergangenen Monaten zirkulierten in italienischen Medien Schätzungen, nach denen bis zu 33 Millionen Pilger und Touristen im Lauf des Heiligen Jahres nach Rom kommen sollen. Der Präfekt der Stadt Rom, Franco Gabrielli, rechnet mit bis zu 10 Millionen Besuchern. In den vergangenen Jahren lag die Zahl der ausländischen Touristen und Pilger jeweils zwischen 8 und 9 Millionen. Das Heilige Jahr wurde am 8. Dezember von Papst Franziskus eröffnet und endet am 20. November 2016.

(KNA)

Mehr zum Thema Vatikan

Mehr zum Thema Heiliges Jahr

Aus der Mediathek

Zum Video: Christliche Nachrichten

24.08.20161:20

Video: Christliche Nachrichten

Zum Video: Papst ruft zum Gebet für Erdbeben-Opfer in Italien auf

24.08.20161:00

Video: Papst ruft zum Gebet für Erdbeben-Opfer in Italien auf

Zum Video: Christliche Nachrichten

23.08.20161:17

Video: Christliche Nachrichten

Nachrichten

Aktuelle Nachrichten aus Kirche und Welt – von der domradio.de-Redaktion für Sie ausgewählt und aufbereitet.

Nachrichten abonnieren

Nachrichten-Ticker auf Ihrer Website

Erweitern Sie das Informationsangebot Ihrer Seite und binden Sie unseren Nachrichten-Ticker auf Ihre Website ein – einfach und kostenlos.

Mehr Informationen