22.03.2016

Papst wäscht Flüchtlingen die Füße Respekt für jeden

Am Gründonnerstag wird Papst Franziskus zwölf Flüchtlingen die Füße waschen. Die Fußwaschung erinnert an eine entsprechende Geste Jesu an seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl.

Dazu besucht er ein Aufnahmezentrum für Asylsuchende in Castelnuovo di Porto rund 35 Kilometer nördlich von Rom, wie der Vatikan am Dienstag mitteilte. Die Fußwaschung ist traditioneller Bestandteil des katholischen Gottesdienstes am Gründonnerstag. Sie erinnert an eine entsprechende Geste Jesu an seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl.

Es werde eine "einfache, aber aussagekräftige Geste" sein, wenn Franziskus vor den Migranten knie, kommentierte der Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, in der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Mittwochsausgabe). "Indem er Flüchtlingen die Füße wäscht, bittet Papst Franziskus um Respekt für jeden von ihnen." Fisichella betonte, viele der Flüchtlinge in Castelnuovo di Porto seien nicht katholisch.

Weiter schrieb Fisichella, dieser Respekt sei der Königsweg zum Frieden. Er warf Europa eine Politik der Abschottung vor und forderte die politisch Verantwortliche zum "mutigen Handeln" auf. In den Vorjahren hatte Franziskus am Gründonnerstag Justizvollzugsanstalten und ein Behindertenzentrum besucht, um deren Bewohnern die Füße zu waschen.

(KNA)

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