Flüchtlinge hinter Zaun (hier in Griechenland)
Flüchtlinge hinter Zaun (hier in Griechenland)

23.03.2016

Kirchen fordern legale Umsiedlung von Flüchtlingen Nicht mehr in Schleuser-Händen

Internationale Kirchenbünde haben von den Regierungen Europas mehr organisierte Umsiedlungen von Flüchtlingen gefordert. Solche Umsiedlungen böten eine legale und gefahrlose Alternative zu den riskanten Flüchtlingsrouten.

Das erklärten die Konferenz Europäischer Kirchen und der Ökumenische Rat der Kirchen am Mittwoch in Brüssel und Genf. Zudem würden verzweifelte Menschen nicht mehr in die Hände von Schleuserbanden fallen. Flüchtlinge aus Syrien und anderen Konfliktländern könnte durch Umsiedlungen ein neues und sicheres Leben gegeben werden, betonten die Konferenz Europäischer Kirchen und der Weltkirchenrat. In einem Brief an ihre europäischen Mitgliedskirchen und Partnerorganisationen appellierten die Verbände, die Empfänger sollten sich bei ihren nationalen Regierungen und Parlamenten für mehr organisierte Umsiedlungen einsetzen.

Auf einer Konferenz des Flüchtlingshilfswerks UNHCR Ende März in Genf sollen Regierungen Angebote für Umsiedlungen machen. Das UNHCR siedelt Menschen aus Flüchtlingslagern in Aufnahmeländer um. Die Umsiedler müssen in der Regel nicht den normalen Asylprozess durchlaufen.

(epd)

Mehr zum Thema Flüchtlingshilfe

Mehr zum Thema Kirche und Politik

Aus der Mediathek

Nachrichten

Aktuelle Nachrichten aus Kirche und Welt – von der domradio.de-Redaktion für Sie ausgewählt und aufbereitet.

Nachrichten abonnieren

Nachrichten-Ticker auf Ihrer Website

Erweitern Sie das Informationsangebot Ihrer Seite und binden Sie unseren Nachrichten-Ticker auf Ihre Website ein – einfach und kostenlos.

Mehr Informationen