Wiederhergestellte Lübecker Altstadt
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12.03.2016

Lübecker Kreuzweg in Deutschland Im Zeichen der Barmherzigkeit

Zum ökumenischen Lübecker Kreuzweg am Karfreitag werden wieder mehrere hundert Gläubige erwartet. Er steht in diesem Jahr im Zeichen der Barmherzigkeit, teilte das Bistum mit.

An den fünf Kreuzwegstation werden Kurzansprachen gehalten von Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, dem frühere schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm, Propst Franz Mecklenfeld, Pastor Lutz Jedeck, Pröpstin Petra Kallies, Dechant Joachim Kirchhoff sowie dem Flüchtlingsbeauftragten der Landesregierung und ehemaligen Kapitän der "Cap Anamur", Stefan Schmidt.

Ältester Kreuzweg in Deutschland

Der Lübecker Kreuzweg gilt als ältester in Deutschland. Er geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Seit 2002 gehen und beten katholische und evangelische Christen die fünf Kreuzwegstationen von der Jakobi-Kirche zum Jerusalemsberg gemeinsam. Im Zentrum der Kreuzwegstationen steht das Leiden und Sterben Jesu an Karfreitag. In den vergangenen Jahren nahmen jeweils rund 1.000 Menschen teil.

In ökumenischer Gemeinsamkeit

Der Lübecker Kreuzweg wurde Ende des 15. Jahrhunderts angelegt und geriet nach der Reformationszeit in Vergessenheit. Seit 1994 wird er wieder jährlich gegangen, seit 2002 in ökumenischer Gemeinsamkeit. Er ist wie die "Via dolorosa" in Jerusalem 1.650 Meter lang und führt von der Jakobi-Kirche in der Altstadt zum Jerusalemsberg außerhalb der City. Im Mittelpunkt des Kreuzwegs stehen fünf Stationen, an denen des Leidens Jesu am Tag seiner Kreuzigung gedacht wird.

 

(KNA)

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