22.5.2012
Prof. Dr. Saskia Wendel
„Gott – das Geheimnis des Anfangs“
Was meinen wir Christen, wenn wir „Gott“ sagen? Die Kölner Theologin Saskia Wendel will die Grundzüge des christlichen Gottesverständnisses verstehbar und nachvollziehbar machen und dabei den Fragen und Problemen, die sich angesichts dieses Glaubens auftun, nachgehen. Dabei sollen auch kritische Fragen über unseren Glauben erörtert werden. mehr...
10.5.2012
Prof. Dr. Karl-Heinz Menke
„War Gott in Auschwitz allmächtig – Handelt er, wenn ich ihn bitte?“
Kann unser Beten, unser Bitten und Fürbitten Gott zu etwas bewegen? Will Gott besonders und auf Knien von uns gebeten werden? Und überhaupt: Wo war Er denn in Stalingrad, in Auschwitz oder Hiroshima? Ist Gott nicht eher ohnmächtig angesichts des Leids der Welt? mehr...
25.4.2012
Peter Schaar (Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI))
„Das Ende der Privatsphäre im Sozialen Netz (‚Web 2.0‘)“
Das Internet hat viele Bereiche unseres Alltags grundlegend verändert. Während es einerseits nahezu unbegrenzte Informationsfreiheiten bietet, öffnet sich jeder Nutzer zugleich als Teil einer globalen Kommunikationsgemeinschaft mehr oder weniger freiwillig dem fremden Zugriff auf persönliche Daten. mehr...
15.4.2012
Weihbischof em. Dr. Klaus Dick berichtet von seinen Begegnungen mit Ratzinger
Vom Theologieprofessor zum Papst
Papst Benedikt XVI. vollendet am 16. April 2012 sein 85. Lebensjahr und ist wenige Tage später genau sieben Jahre im Amt. Aus dem erwarteten „Übergangspontifikat“ ist inzwischen ein die katholische Kirche nachhaltig prägendes Wirken des an einigen Fakultäten lehrenden Theologieprofessors geworden. Der emeritierte Kölner Weihbischof Dr. Klaus Dick berichtet von seinen Begegnungen. mehr...
12.4.2012
Prof. Dr. Michael N. Ebertz
„Aufbruch in der Kirche? Anstöße für ein zukunftsfähiges Christentum“
Nahezu 50 Jahre nach dem Beginn des II. Vatikanischen Konzils sieht sich die Katholische Kirche einem heftigen Gegenwind in Politik und Gesellschaft ausgesetzt. Die Kirche ist jedoch - so der Theologe und Soziologe Michael Ebertz - besser als ihr Ruf. mehr...
30.3.2012
Karl Kardinal Lehmann
„Das Leben der Kirche im Wagnis der Moderne“
Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Lehmann gehört zu den herausragenden Kirchenmännern unserer Zeit. Die von ihm vorgelegten Analysen, Beobachtungen und Stellungnahmen wirken im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben nachhaltig orientierend und sind wichtige Beiträge im Diskurs. Die Frage nach dem Beitrag der Kirche für unsere Gesellschaft gehört in seinen Fragehorizont ebenso wie die Frage nach dem Selbstverständnis der Kirche im Leben der Moderne. mehr...
21.3.2012
Prof. Dr. Tomas Halik
„Ein Leben, das viel verlangte: Geduld mit Gott“
Die Kirche in der ehemaligen Tschechoslowakei hat im Kommunismus schwere Zeiten durchlebt und musste mit manchen Entbehrungen zurechtkommen. Tomas Halik hat den Zusammenbruch des Kommunismus in Ost-Europa mit den damit verbundenen gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklungen erlebt und mitgestaltet. mehr...
14.3.2012
Prof. Dr. Dirk Evers
„Der alles so herrlich regieret? Gott und die Ordnung der Natur“
Für Jahrhunderte war der Blick in den Kosmos der Blick hinauf in die göttliche Sphäre. Der Mensch „tauscht mit Gott den Blick, und Vernunft erkennt Vernunft“, so die Beschreibung des „spectator coeli“, des Himmelsbeobachters bei dem frühchristlichen Apologeten Laktanz. Aber auch und noch für Friedrich Schleiermacher entstehen die religiösen Gefühle aus der unmittelbaren Anschauung des Universums. mehr...
6.3.2012
Prof. Dr. Frank G. Hirschmann
„Köln als Metropole des Hochmittelalters“
Obwohl Köln nie eine Hauptstadt war, konnte sich die Stadt jedoch mindestens 600 Jahre lang als eine der großen Metropolen Europas behaupten. Erst in der Neuzeit wurde Köln von den neuen aufstrebenden Metropolen des Kontinents zumindest einwohnermäßig zurückgelassen. Für die Zeit davor galt jedoch „In Köln gab es alles, und von allem gab es in Köln am meisten“, sagt der Trierer Historiker Frank G. Hirschmann. mehr...
2.3.2012
Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder
„Köln als Metropole der Wissenschaft im Mittelalter“
Mit etwa 40.000 Einwohnern war Köln die größte Stadt im mittelalterlichen Deutschland. Nicht zuletzt wegen ihres umfangreichen Besitzes an Kirchen, Klöstern und Reliquien wurde die Stadt als „Heiliges Köln“ bezeichnet. Früh schon emanzipierte sich die bürgerliche Stadtgemeinde von ihrem Stadtherrn, dem Erzbischof, und begann, eine kommunale Selbstverwaltung zu entwickeln. mehr...