Papst Benedikt XVI. hat die Katholiken Kubas zum Aufbau einer offenen und menschenwürdigeren Gesellschaft aufgerufen. Dies sollten sie mit den «Waffen des Friedens, der Vergebung und des Verständnisses» tun und dabei auch Feindseligkeiten hinnehmen, sagte er bei seinem ersten Gottesdienst in dem kommunistischen Land am Montagabend (Ortszeit) in Santiago de Cuba. Anders als im Programm vorgesehen, nahm auch Präsident Raul Castro an der Messe teil. Video ansehen
Es war der feierliche Abschluss seines Mexiko-Besuchs: Gemeinsam mit Hunderttausenden hat der Papst am Sonntag einen großen Gottesdienst gefeiert. Dabei rief er zu einer Erneuerung und Wiederbelebung des katholischen Glaubens auf. Video ansehen
Mit der Überreichung neuer Leitlinien für die Arbeit der katholischen Kirche in Afrika hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag seinen dreitägigen Besuch in Benin beendet. Er übergab das Schreiben, das die Ergebnisse einer Synode 2009 im Vatikan zusammenfasst, bei einer Messe in Cotonou an die Bischöfe des Kontinents. Das Papier mit dem Titel «Africae munus» verpflichtet die Kirche zum Eintreten für Gerechtigkeit und Versöhnung sowie den Schutz von Leben und Familie. Weiter verlangt es Respekt vor der Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft. Der Gottesdienst im Stadion von Cotonou war der Höhepunkt des zweiten Afrikabesuchs von Benedikt XVI. An der Feier nahmen nach Vatikanangaben 80.000 Menschen teil. In seiner Predigt rief der Papst besonders zur Hilfe für Aidskranke auf. Den Betroffenen selbst sprach er Mut zu. Im Synodenpapier bekräftigte er unterdessen die Linie der Kirche, im Kampf gegen Aids vor allem eheliche Treue, sexuelle Enthaltsamkeit und eine Ablehnung sexueller Freizügigkeit zu setzen. Video ansehen
Zu Beginn seines dreitägigen Besuchs im westafrikanischen Benin hat Papst Benedikt XVI. am Freitag zu einem besonnenen Übergang Afrikas in die Moderne aufgerufen. Gleichzeitig warnte den Kontinent vor der Politisierung religiöser Konflikte und übertriebenem Stammesdenken. Video ansehen
Jubiläum und Premiere: 25 Jahre nach dem ersten Weltfriedenstreffen sind nun erstmals Atheisten in Assisi mit dabei. Vor allem aber kamen die Vertreter der Weltreligionen in die Franziskusstadt: Imame, buddhistische Mönche, Rabbiner, Hindu-Gelehrte und Bischöfe mit Papst Benedikt XVI. an der Spitze. Die 300 Religionsvertreter baten um Frieden ? dort, wo Papst Johannes Paul II. mitten im Kalten Krieg die überraschende Geste gestartet und sie nach den Anschlägen vom 11. September erneuert hatte. Das Treffen Ende Oktober 2011 zeigte: Die Botschaft von Assisi hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Eine Audio-Slideshow über drei große Friedenstreffen. Video ansehen
Mit einem eindringlichen Appell zu Frieden und Gerechtigkeit ist am Donnerstag in Assisi das Friedenstreffen der Weltreligionen zu Ende gegangen. Rund 300 Vertreter von zwölf Religionen und 31 christlichen Kirchen verurteilten in einer Erklärung jede Form von Terror und Gewalt. Freiheit und Frieden könnten nur durch gegenseitiges Vertrauen garantiert werden, heißt es in dem zwölf Punkte umfassenden Aufruf.
Der Papst sagte, das Treffen unterstreiche die Schlüsselfunktion, die die «geistliche Dimension» bei der Schaffung des Friedens habe.
Die Pilgerfahrt habe einen brüderlichen Dialog ermöglicht, die Freundschaft vertieft und die Teilnehmer im Schweigen und Gebet zusammengeführt. Video ansehen
domradio.de dokumentiert das Friedenstreffen in Assisi in Gänze. Hier Teil 1 mit Ansprachen u.a. von Papst Benedikt XVI., Patriarch Bartholomaios I. (Erzbischof von Konstantinopel, Ökumenischer Patriarch), Rowan Williams (Erzbischof von Canterbury, Primas der anglikanischen Gemeinschaft), Norvan Zakarian (Primas-Erzbischof der armenischen Diözese in Frankreich), Olav Fykse Tveit (Generalsekretär des Weltkirchenrates), Rabbiner David Rosen (Repräsentant des Großrabbinats von Israel), Wande Abimbola (Sprecher von IFA und der Yoruba-Religion), Acharya Shri Shrivatsa Goswami (Vertreter der hinduistischen Religion), Ja-Seung (Präsident des "Jogye Ordens" des koreanischen Buddhismus), Kyai Haji Hasyim Muzadi (Generalsekretär der Internationalen Konferenz Islamischer Schulen), Julia Kristeva (Vertreterin der Nichtglaubenden). Video ansehen
Papst Benedikt XVI. hat sich beim interreligiösen Friedenstreffen in Assisi besorgt über anhaltende religiös motivierte Gewalt in der Welt geäußert. Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sei die Welt voller Unfriede, und der Unfriede habe neue und erschreckende Gesichter, sagte das Kirchenoberhaupt am Donnerstagmittag in der Kirche Santa Maria degli Angeli. Mit Nachdruck rief der Papst Gläubige und Nichtglaubende zum Dialog und zum Ringen um Frieden auf. Die katholische Kirche werde «nicht nachlassen im Kampf gegen die Gewalt, in ihrem Einsatz für den Frieden in der Welt». Video ansehen
Das Zuhause-Sein bei Gott ist die wahre Freude des Menschen. Das unterstrich der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Diesmal betrachtete Benedikt in seiner Katechesenreihe über das Gebet den Psalm 126, in dem „die Großtaten Gottes besungen werden“, so der Papst. Video ansehen
Schon eine Woche nach dem Papst-Besuch in Deutschland ist ein Buch zur Dokumentation der Reise erschienen. Herausgeber des Bildbandes ist der Generalsekretär der Deutschen Bischofskonferenz Pater Hans Langendörfer. Video ansehen
In der Generalaudienz setzte er seine Katechesereihe über das Gebet fort. "Beten ist immer ein Akt des Vertrauens", sagte Benedikt XVI. und verwies auf Psalm 23. Knapp zwei Wochen nach seinem Besuch im thüringischen Eichsfeld begrüßte er 950 Pilger aus der Region im Vatikan. Aus dem Dreiländereck von Thüringen, Niedersachsen und Hessen angereiste Kirchenchöre sangen ein Lied für Benedikt XVI. und schwenkten ein Banner mit dem Aufdruck "Wir sehen uns zum zweiten Mal". Das Oberhaupt dankte mit den Worten, die Gäste aus dem Eichsfeld erinnerten ihn an seinen "schönen Besuch bei der Muttergottes von Etzelsbach". Am zweiten Tag seiner Deutschlandreise, dem 23. September, hatte Benedikt XVI. in dem Wallfahrtsort Etzelsbach im thüringischen Eichsfeld mit rund 90.000 Menschen eine Marienandacht gefeiert. Video ansehen
Im Interview mit domradio.de-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen zieht Reinhard Mawick (Pressesprecher Evangelische Kirche im Rheinland) eine Bilanz des Papst-Besuchs. Video ansehen
Mit seiner Freiburger Konzerthausrede und der Warnung vor einer Verweltlichung der Kirche hat Papst Benedikt XVI. viel Aufmerksamkeit erregt. Der Kölner Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp analysiert im Gespräch mit domradio.de-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen die Rede. Video ansehen
Papst Benedikt XVI. hat sich zufrieden und dankbar über seine Deutschlandreise geäußert. "Ich danke Gott, dass er mir diese schöne und erfüllte Zeit in der Heimat geschenkt hat", sagte er bei seiner Generalaudienz am Mittwoch. Als Höhepunkte bezeichnete er seine Rede im Bundestag über die Grundlagen des Rechts sowie die ökumenischen Begegnungen mit Vertretern der evangelischen Kirche. Video ansehen
Vier Tage lang besuchte Papst Benedikt XVI. seine Heimat und domradio.de war immer dabei. Sehen Sie hier einen atmosphärischen Rückblick auf diese unvergesslichen Tage. Video ansehen
Kurz nach Ende der Deutschlandreise von Papst Benedikt XVI. haben die deutschen Bischöfe eine positive Bilanz gezogen. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch, zeigte sich am Sonntagabend in Freiburg erfreut über den Verlauf der Reise. Video ansehen
Angesichts des Rufs nach Reformen in der katholischen Kirche mahnt Papst Benedikt XVI. ihre «Ent-Weltlichung» an. Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, müsse die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, «sich von ihrer Verweltlichung zu lösen», sagte der Papst am Sonntag im Freiburger Konzerthaus vor 1.500 Gästen aus Politik und Gesellschaft. Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche könne sich besser auf wahrhaft christliche Weise der gesamten Welt zuwenden.
«Sie öffnet sich der Welt, nicht um die Menschen für eine Institution mit eigenen Machtansprüchen zu gewinnen, sondern um sie zu sich selbst zu führen.» Video ansehen
Eine schwierige Reise liegt hinter Papst Benedikt XVI. Allein schon wegen der vielen Erwartungen, die an seinen Besuch in der Heimat geknüpft waren. Berlin, Thüringen und Freiburg waren die Stationen, die auch thematisch unterschiedliche Schwerpunkte hatten - von Politik über Ökumene und DDR-Vergangenheit bis hin zur aktuellen Situation der Kirche in Deutschland. Dabei gab es auch ein Treffen mit Missbrauchsopfern. Alles in allem war der Besuch ein großes Fest des Glaubens mit vielen klaren Worten, die aber sicher nicht jedem gefallen haben. Video ansehen
Es ist der feierliche Abschluss seines Deutschlandbesuchs: Auf dem Freiburger Flugplatz feiert Benedikt XVI. eine Heilige Messe gemeinsam mit Zehntausenden Pilgern. Dabei rief der Papst zu Gottvertrauen und der Nachfolge Roms auf. Video ansehen
Mit der Vigil, einer nächtlichen Gebetsfeier, ging der dritte Tag des Deutschlandbesuchs von Benedikt XVI. zu Ende. Auf dem Freiburger Messegelände brannten zehntausende Lichter, um zu zeigen, dass Jesus als «Licht der Welt» die Finsternis erhellt. Mädchen und Jungen aus christlichen Jugendorganisationen verlasen Botschaften. Darin stellten sie ihre Motive für ein christliches Leben und ihre Vorbilder im Glauben vor. Video ansehen
Papst Benedikt XVI. hat sich beim Treffen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sehr kritisch zum Zustand von Gesellschaft und Kirche in Deutschland geäußert. Es gebe viel Armut in den menschlichen Beziehungen und im religiösen Bereich, sagte das Kirchenoberhaupt am Samstag in Freiburg. In der katholischen Kirche gebe es einen "Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist". Die Kirche sei "bestens organisiert", aber man müsse sich fragen, ob dahinter auch eine entsprechende geistige Kraft stecke. ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper im Interview über das Treffen mit dem Papst. Video ansehen
Papst Benedikt XVI. hat die Jugendlichen vor Technikgläubigkeit und falschen Ideologien gewarnt. Die Welt werde trotz technischer Fortschritte letztlich nicht besser, mahnte der Papst am Samstag bei einem Abendgebet mit Jugendlichen in Freiburg. Immer noch gebe es "Krieg und Terror, Hunger und Krankheit, bittere Armut und erbarmungslose Unterdrückung", sagte das Kirchenoberhaupt vor rund 30.000 Menschen auf dem Freiburger Messegelände. Video ansehen
Erzbischof Robert Zollitsch hieß den Papst in Freiburg willkommen. "Nach mehr als 1.600 Jahren Christentum am Oberrhein besucht zum ersten Mal ein Papst Freiburg. Zollitsch erinnerte zugleich daran, dass Joseph Ratzinger Stadt und Erzbistum Freiburg schon seit langem kenne und bereits beim Freiburger Katholikentag 1978 darauf verwiesen habe, dass Gott selbst die Menschen trage, in ihrer Mitte sei und "uns Zukunft und Hoffnung schenkt". Video ansehen
Als letzte Station seiner Deutschlandreise besucht Papst Benedikt XVI. heute Freiburg. Nach Freiburg sei er gekommen, "um mit euch gemeinsam zu beten, das Wort Gottes zu verkünden und die Eucharistie zu feiern", sagte der Papst auf dem Münsterplatz. Der 84-Jährige rief die Gläubigen zum Gebet auf, "dass diese Tage fruchtbar werden". Video ansehen
Mit einer feierlichen Messe auf dem Erfurter Domplatz hat Papst Benedikt XVI. von den Gläubigen im Bistum Erfurt Abschied genommen. In seiner Predigt würdigte er das Engagement vieler Christen in der DDR-Zeit und lobte ihren Widerstand gegen das Regime: «Besonders im Eichsfeld widerstanden viele katholische Christen der kommunistischen Ideologie.» Video ansehen
Udo Jürgens, gut dem Papst zuhören! In seiner Bundestagsrede hat sich Papst Benedikt XVI. gegen Positivismus und Utilitarismus ausgesprochen. Richtig so!, findet Willibert Pauels. Und empfiehlt auch Schlagerstar Udo Jürgens und Grünen-Politiker Christian Ströbele eine Lektion der Worte des Heiligen Vaters. Video ansehen
Es ist ein Jahrhundertereignis: Papst Benedikt XVI. besucht seine Heimat. Unsere atmosphärische Collage zeigt die Höhepunkte der ersten beiden Stationen Berlin und Erfurt: Bundestag, Olympiastadion, Eichsfeld. Video ansehen
Papst Benedikt XVI. hat am Freitagabend mit rund 90.000 Menschen eine Marienvesper im thüringischen Etzelsbach gefeiert. Dabei warb das Kirchenoberhaupt für die traditionelle katholische Marienfrömmigkeit. Wenn Christen sich an Maria wendeten, ließen sie sich "von der spontanen Gewissheit leiten, dass Jesus seiner Mutter ihre Bitten nicht abschlagen kann", so der Papst. Video ansehen
Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider. Video ansehen
Beim ökumenischen Gottesdienst im Erfurter Augustinerkloster forderte Benedikt XVI. von den Kirchen ein gemeinsames Eintreten für Menschenwürde und Menschenrechte. Sie sollten nicht nur Spaltungen beklagen, sondern "Gott für alles danken, was er uns an Einheit erhalten hat und immer neu schenkt", sagte der Papst am Freitag im Gottesdienst im Erfurter Augustinerkloster. Video ansehen
Die Präses der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland, Katrin Göring-Eckardt, wertete den Gottesdienst im Augustinerkloster als Zeichen der gemeinsamen Sehnsucht von Katholiken und Protestanten nach Gott. "Wir haben ein Fundament, das Wort Gottes, und wir haben einen gemeinsamen Grund, die Heilige Taufe", sagte sie. Video ansehen
Erstmals hat sich Papst Benedikt XVI. öffentlich in der kirchlichen Reformdebatte in Deutschland zu Wort gemeldet. Manche Kirchenkritiker sähen nur die äußerliche Gestalt der Kirche und betrachteten sie nur als «eine der vielen Organisation innerhalb der demokratischen Gesellschaft», sagte er bei einer Messe im Berliner Olympiastadion. Video ansehen
Papstmesse im Olympiastaion: Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki verwies in seiner Begrüßung auf die Vielfalt der Religionen in Berlin. Die Hauptstadt sei keine gottlose Stadt, obwohl sie auch von Gottvergessenheit und Atheismus geprägt sei. Berlin sei "sogar eine Stadt der Märtyrer. In keiner deutschen Stadt sind im 20. Jahrhundert mehr Christen als Zeugen für Christus und seine Botschaft gestorben als in Berlin". Video ansehen
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Papstrede vor dem Parlament als historisches Ereignis gewürdigt. "In Zeiten der Globalisierung, einer von Kriegen und Krisen erschütterten Welt, suchen viele Menschen nach Halt und Orientierung", so der Bundestagspräsident. "Die Bewahrung ethischer Prinzipien jenseits von Märkten und Mächten und die Pflege gemeinsamer Werte und Überzeugungen ist eine große Herausforderung auch und gerade moderner Gesellschaften, wenn sie ihren inneren Zusammenhalt nicht gefährden wollen." Video ansehen
Papst Benedikt XVI. warnt Politiker davor, ihre Arbeit nur am Erfolg auszurichten. «Der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet», sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Donnerstag im Bundestag. «Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit.» Video ansehen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einer Privataudienz beim Papst die Themen Europa und Finanzmärkte angesprochen. Das Thema Europa interessiere den Papst sehr, sagte Merkel am Donnerstagmittag nach dem Treffen am Sitz der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin. Die Kanzlerin wurde bei dem Gespräch mit Benedikt XVI. von ihrem Ehemann Joachim Sauer begleitet. Video ansehen
Zum Auftakt seines Deutschlandbesuchs hat Papst Benedikt XVI. eine zunehmende Gleichgültigkeit in der Gesellschaft gegenüber der Religion beklagt. Für das Zusammenleben der Menschen bedürfe es einer verbindlichen Basis, sonst lebe jeder nur noch seinen Individualismus, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Donnerstag bei der offiziellen Begrüßungszeremonie am Schloss Bellevue in Berlin. Video ansehen
Bundespräsident Christian Wulff hat Papst Benedikt XVI. zum Staatsbesuch in seinem Heimatland willkommen geheißen. Das katholische Kirchenoberhaupt komme in ein Land, «dessen Geschichte und Kultur eng verflochten sind mit dem christlichen Glauben und dem Ringen um diesen Glauben», sagte Wulff am Donnerstag bei der Begrüßung im Berliner Schloss Bellevue vor 1.100 geladenen Gästen. Video ansehen
Nach monatelangen Vorbereitungen geht es endlich los: Papst Benedikt XVI. besucht Deutschland. In einem (letzten) Vorbericht beleuchten wir mit prominenten Gesprächspartnern die einzelnen Stationen und Themen des mit Spannung erwarteten Besuchs - von der Bundestagsrede über das Ökumenetreffen bis zum Abschluss in Freiburg. Mit dabei sind Erzbischof Robert Zollitsch, Bischof Joachim Wanke, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundespräsident Christian Wulff. Video ansehen
Er ist einer der engsten Vertrauen des Papstes: Im domradio.de-Interview blickt Joachim Kardinal Meisner dem Deutschlandbesuch Benedikt XVI. entgegen. Der Heilige Vater werde vor allem die christlichen Wurzeln Europas betonen, so der Kölner Erzbischof. Video ansehen
Im Rahmen des Deutschlandbesuchs des Heiligen Vaters wird es in Erfurt auch ein ökumenisches Gespräch mit Vertretern der Evangelischen Kirche Deutschlands geben. Die Federführung des Gesprächs im Augustinerkloster hat der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider. Im domradio.de-Interview äußert er sich zu seine Erwartungen an den Papstbesuch und möglichen Fortschritten in der Ökumene. Video ansehen
Papst Benedikt XVI. kommt am 22. September für vier Tage nach Deutschland und will Berlin, Erfurt und Freiburg besuchen. Es ist der erste offizielle Staatsbesuch nach der Teilnahme am Weltjugendtag 2005 und einem Besuch der bayerischen Heimat des Papstes 2006.
Im domradio.de-Interview: Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zu den Themen Papstbesuch, Dialogprozess, Ökumene. Video ansehen