Mit einem energischen Aufruf des Papstes für Frieden und Gerechtigkeit und ist am Donnerstagabend das Friedenstreffen in Assisi zu Ende gegangen. In einem Appell stellten die 300 Teilnehmer aus zwölf Weltreligionen klar, dass Gewalt und Terrorismus dem Geist der Religion widersprechen, dass Dialog, Respekt und Solidarität das Zusammenleben von gläubigen Menschen bestimmen müssen und dass Glaubende auch mit Humanisten gemeinsam für den Aufbau einer besseren Welt kooperieren sollen.
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Zum Abschluss des Friedenstreffens in Assisi haben Vertreter von Religionen aus aller Welt ihre Verpflichtung zum Frieden bekräftigt. Die Erklärung wurde von Christen, Repräsentanten anderer Bekenntnisse sowie einem Nichtglaubenden in mehreren Sprachen verlesen. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA)dokumentiert den Text in eigener Übersetzung:
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Papst Benedikt XVI. hat sich beim Weltfriedenstreffen in Assisi am Donnerstag besorgt über religiös motivierten Terrorismus und Gewalt als Folge der Abwesenheit Gottes geäußert. domradio.de dokumentiert Auszüge der Rede.
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Papst Benedikt XVI. hat sich mit dem Ausruf "Nie wieder Krieg!" beim interreligiösen Treffen von Assisi am Donnerstag das Motto der Friedensbewegung zu eigen gemacht. Zum Abschluss der Begegnung mit 300 Religionsvertretern aus 50 Ländern fügte er hinzu: "Nie wieder Gewalt! Nie wieder Terrorismus!" In der Videothek ist das gesamte Treffen abrufbar!
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Papst Benedikt XVI. hat mit tausenden Menschen einen Wortgottesdienst zur Vorbereitung auf das Weltfriedenstreffen in Assisi gefeiert. Dabei rief er die Christen am Mittwoch im Vatikan auf, in einer "von Hass, Spaltungen, Egoismus und Krieg zerrissenen Welt" um Frieden zu beten und den Dialog zwischen den Religionen zu fördern. Artikel lesen...
Am Donnerstag findet auf Einladung von Papst Benedikt XVI. im italienischen Assisi ein "Tag der Reflexion und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt" statt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch:
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Benedikt XVI. ist nicht der erste Papst der Moderne, der das Gespräch mit den großen Weltreligionen sucht; mehr als seinen Vorgängern geht es dem früheren Hochschullehrer jedoch auch auf diesem Feld um theologische Tiefenschärfe. Auch vor seiner Einladung zum Weltfriedenstreffen in Assisi ließ Benedikt XVI. nie einen Zweifel daran, dass es zum theologischen Dialog mit Juden, Muslimen und anderen Religionen für ihn keine Alternative gibt. Schon während seiner ersten Reise besuchte er im August 2005 in Köln die Synagoge und traf mit Vertretern muslimischer Gemeinden zusammen. Artikel lesen...
Assisi zählt zu den bedeutendsten Kunststädten Italiens - und ist zugleich einer der größten Pilgerorte der Christenheit. Zwischen vier und sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die 200 Kilometer nördlich von Rom gelegene umbrische Stadt. Artikel lesen...
Zum Weltfriedenstreffen in Assisi werden am 27. Oktober insgesamt rund 300 Vertreter von 12 Religionen aus mehr als 50 Ländern erwartet. 176 von ihnen gehören nichtchristlichen Religionen an. 31 Delegationen entsenden nichtkatholische christliche Kirchen. Die katholische Kirche ist unter anderen durch 13 Vorsitzende regionaler Bischofskonferenzen sowie Patriarchen und Großerzbischöfe mit Rom verbundener Kirche repräsentiert. Artikel lesen...
In Assisi werden am Donnerstag mehr als 300 Repräsentanten von gut einem Dutzend Religionen sowie 31 christlichen Kirchen erwartet. Es ist das dritte Treffen dieser Art. Vor 25 Jahren, am 27. Oktober 1986, kamen auf Einladung von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) mehr als 100 Vertreter aller großen Religionen in der mittelitalienischen Stadt zusammen. Gemeinsam legten sie ein feierliches Bekenntnis zum Frieden ab und verurteilten jegliche Gewalt im Namen der Religion. Gedacht war das als Beitrag zum "Jahr des Friedens", das die Vereinten Nationen für 1986 ausgerufen hatten. Artikel lesen...