Property of Jesus
Sinead O’Connor
Gerechtigkeit, Freiheit und Menschwürde, sind die Themen für die sie sich seit einem halben Jahrhundert einsetzt: Die Organisation Amnesty International. Einen Nobelpreis und diverse andere Preise hat sie dafür schon erhalten. Jetzt macht sie sich selbst ein Geschenk. Die Verantwortlichen der Amnesty-Kampagne für den Konflikt in Darfur hatten die Idee, sich ideell mit einem zu verbünden, der durch seine Kunst nachhaltige Botschaften unter die Menschen gebracht hat: Bob Dylan. mehr...
Sendedatum: 11.2.2012
Make you feel my love
Adele
Den offiziellen Jahrestag haben sie schon im vergangenen Jahr gefeiert, aber jetzt macht die Geschäftsstelle USA nochmal richtig Wind. Der amerikanische Ableger von Amnesty International feiert 50. Geburtstag. Der Grund diesen Tag nicht in aller Stille verstreichen zu lassen, liegt auf der Hand: Die Arbeit einer Menschenrechtsorganisation macht nur dann Sinn, wenn sie von möglichst vielen Menschen wahrgenommen wird, unterstützt und vor allem ernst genommen wird. 3 Millionen Menschen sind es, die Amnesty in 150 Ländern der Welt fördern, und zu diesen drei Millionen gehören auch eine Menge Musiker. 80 davon haben sich jetzt zusammen getan, um auf die Arbeit der Organisation aufmerksam zu machen und zugleich einem anderen Geburtstagskind zu gratulieren: Bob Dylan. mehr...
Sendedatum: 11.2.2012
Come to your senses
Queen Esther Marrow feat. Xavier Naidoo
Mit ihren Eltern und Großeltern ist sie aufgewachsen auf einer Farm in einem kleinen Ort im US-Staat Virginia. Queen Esther Marrow, die Frau, die schon in frühester Kindheit lauthals anfing zu singen, wenn sie Post zum Briefkasten brachte. Der eigenen Mutter war das eher peinlich, ihr selbst nicht, und sie wurde in diesem Drang zu singen von ihrer Oma unterstützt. Gemeinsam gingen sie in die Kirche und hörten dem Gospelchor mit. Später sang Queen Esther persönlich mit, aber hätte nicht damit gerechnet, dass daraus mal ein Beruf werden könnte. mehr...
Sendedatum: 4.2.2012
God cares
Queen Esther Marrow feat. Cassandra Steen
Wer die Bücher des Alten Testamentes durchblättert, der wird früher oder später auf das prophetische Buch Esther stoßen. Und weil diese Frau sogar eine persische Königin war, hat Familie Marrow sie schließlich zur Vorlage genommen, um ihrer Tochter einen Namen zu geben. So heißt das berühmteste Kind dieser Familie Marrow nun also schon seit 70 Jahren Queen Esther Marrow. Mit 19 Jahren kam Queen Esther in den New Yorker Stadtteil Harlem, für dessen religiöse Seite sie heute steht, wie keine Zweite. 1991 hat sie die Harlem Gospel Singers gegründet, den Inbegriff eines Gospelchores: Schicke Gewänder, mächtige Stimmen und ein Mix aus sehr kultivierten Arrangements und annähernder Hemmungslosigkeit bei der Performance. mehr...
Sendedatum: 4.2.2012
Was sind das Leben und die Schönheit
Merci
Am Anfang seiner Geschichte hatte es noch sehr viel Ähnlichkeit mit der Ur-Gattung der Oper, dann mischte sich immer mehr Jazz hinein, und heute ist es oftmals eine Schlagerveranstaltung: Das Musical „Starlight Express“ und „Der König der Löwen“ räumen über Jahre ab, ohne dass irgendjemand neue Melodien komponieren oder neue Texte schreiben müsste. Und so lange es solche Blockbuster-Musicals gibt, kommen auch noch neue Komponisten hinzu, die ihre Songs und Geschichten ebenfalls in eine solch große Form gießen. Manche Themen lassen sich ja auch einfach nicht in dreieinhalb Minuten erzählen, sondern brauchen mehr Raum. Siegfried Fietz, das Urgestein in Sachen christlich motivierter Popmusik, hat eine historische Begebenheit ausgegraben, die er im vergangenen Jahr zu einem neuen Musical ausgearbeitet hat. mehr...
Sendedatum: 28.1.2012
Das Hohelied der Liebe
Merci
Wer aus Hessen kommt oder dort schon einmal Urlaub gemacht hat, wird sie kennen, die Burgruine Greifenstein. Graf Wilhelm Moritz von Solms-Greifenstein war es, der diese Burg im 17. Jahrhundert noch zu einem richtigen Schloss ausgebaut hatte, danach verfiel sie allerdings immer mehr. Heute kümmert sich wieder ein Verein um die Erhaltung dieses geschichtsträchtigen Gebäudes, und offenbar ist es wieder in einer so guten Verfassung, dass man dort Musicals aufführen kann. Der Komponist und Sänger Siegfried Fietz feierte letztes Jahr in der Burg Premiere mit seinem Stück „Merci - Der Graf und die Hugenotten“. Die Texte zu den Liedern kommen von Hanno Herzler, einem Hörspielautoren, der hier die Geschichte von französischen Religionsflüchtlingen in seine Worte gefasst hat. mehr...
Sendedatum: 28.1.2012
Kommt alle zu mir
KREUZ & quer
Wir hören jetzt Musik, die vom ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz höchst persönlich empfohlen wird. Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat in seiner Diözese die vielleicht dienstälteste Sacro-Pop-Band. Sie heißt „KREUZ&quer“, besteht im Kern aus sieben Musikern und hat gerade die CD „Unsterblich – Verabredung mit dem Leben“ veröffentlicht. Dazu gehört auch das entsprechende Liederbuch mit Texten und Begleit-Akkorden, denn KREUZ&quer machen die Musik eben nicht nur für sich selbst, sondern am Ende für alle Kirchengemeinden, damit die mal wieder neues Material zum Singen haben. mehr...
Sendedatum: 21.1.2012
Kommt alle zu mir
KREUZ & quer
Als die „Swinging Sixties“ in die „Wild Seventies“, da war die Kirche mit von der Partie: Jazz-Messen, spirituelle Musicals, all das wurde ausprobiert. Und das ist spektakulärer, als man auf den ersten Blick meint. Immerhin ist der Organist einer Kirchengemeinde nicht einfach irgendein Klimper-Typ, der ein paar Tasten drückt für die gute Stimmung. Mit dem, was er tut, ist er der Assistent des Priesters. Mit seinen Liedern und Gesängen trägt er zur Verkündigung bei und ist fast so eine Art zweiter Pastor. mehr...
Sendedatum: 21.1.2012
Glory glory Hallelujah
The Staple Singers
Die Euphoriesprache der Weihnachtsnacht, das sind die Trompeten, die Posaunen, die Turmbläser, die es im Kirchraum oder auch über den Dächern der Stadt krachen lassen wollen und mit ihren lauten Instrumenten davon erzählen, dass sich die Prophezeiung des alten Testaments erfüllt hat. Die säkularen Weihnachtslieder aus Amerika setzten meistens eher auf den Gemütlichkeitsfaktor des Abends, man könnte schon fast sagen: Der Sound zum Strohkuscheln. mehr...
Sendedatum: 17.12.2011
Who took the merry out of christmas
The Staple Singers
Übermorgen, am Montag, fängt nicht nur die letzte Woche vor Weihnachten an. Wir gedenken auch eines Mannes, der dessen Todestag sich dann zum elften Mal jährt. Es ist Pops Staples, Geburtsname Roebuck Staples. In Winona/Mississippi kam er 1915 zur Welt und spielte sich mit seiner Gitarre schon als Teenie als in die Annalen der Blues-Szene. Mit Mitte 20 zog er dann nach Chicago und widmete sich mehr und mehr der kirchlichen Musik. Mit seinem Sohn Pervis und den beiden Töchtern Mavis und Cleotha trat er zunächst im Gottesdienst auf. Es folgten erste Bühnenkonzerte, dann der Plattenvertrag, und plötzlich war die Familienband mitten drin im Pop-Business. mehr...
Sendedatum: 17.12.2011