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Evangelium

Gary Lukas Albrecht Samstag,
11. Februar
Mk 8,1-10

Gary Lukas Albrecht


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Hier können Sie im Pressestimmen-Archiv stöbern:

8.12.2007

Pressemitteilung epd

Köln (epd). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat die Muslime aufgefordert, sich von den Terroranschlägen in London deutlich zu distanzieren. In bestimmten Moscheen in Deutschland und Westeuropa werde zu Hass aufgerufen, sagte die evangelische Theologin am Freitag im Kölner Bistumssender domradio. „Ich denke, dass auf internationaler Ebene die Muslime gefordert sind, sich abzugrenzen und innermuslimisch zu diskutieren“, fügte die Bischöfin der größten deutschen Landeskirche mit rund 3,1 Millionen Mitgliedern hinzu.
Sie könne nur hoffen, dass sich die muslimische Gemeinschaft stärker gegen Gewaltanwendung wehre, sagte
Käßmann. Religion müsse „endlich dazu beitragen, dass Konflikte entschärft werden“, fügte sie hinzu.
Der so genannte Kampf der Kulturen dürfe nicht zu einem Kampf der Religionen werden. Daher dürfe der Islam auch
nicht mit Terror und Gewalt gleichgesetzt werden. Käßmann bekräftigte ihre Einschätzung, dass die Gespräche
zwischen Christentum und Islam durch die Londoner Anschläge einer neuen Belastungsprobe ausgesetzt seien.
(07743/8.7.2005) mehr...


8.12.2007

Blüm: Mehrwertsteuer-Erhöhung kein Tabu

Köln (KNA) Die Erhöhung der Mehrwertsteuer darf nach Ansicht von Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) kein Tabuthema sein. Allerdings müsse bedacht werden, dass dadurch „Familien mehr belastet werden“ und daher ein stärkerer Ausgleich für diese geschaffen werden müsse, sagte der Politiker am Freitag dem Kölner „domradio“. Der Staat brauche Geld, um zu funktionieren. Es bringe nichts, ihn immer nur als „großen Dieb“ zu bezeichnen.
Der Ausgleich müsse nicht in Form von Steuerentlastungen stattfinden, sagte Blüm. Für denkbar hält er auch eine Kindergelderhöhung. Die Union hält sich noch offen, ob sie eine MehrwertSteuererhöhung in ihr Wahlprogramm schreibt. Die endgültige Entscheidung soll kurz vor Programmbekanntgabe am 11. Juli fallen, hieß es am Freitag.
wm/buc mehr...


12.8.2005

Größtes Papstmosaik der Welt enthüllt

Köln (KNA) Ein Riesenmosaik des verstorbenen Papstes Johannes Paul IL ist zum Weltjugendtag gegenüber dem Kölner Dom enthüllt worden. Es setzt sich aus Fotos von 100.000 Menschen aus 175 Ländern zusammen, wie die Initiatoren vom Kölner domradio am Donnerstag mitteilten. Sie riefen Jugendliche auf, weiterhin ihre Porträts an „www.thank-you-jpII.net“ zu senden. Bei einer möglichen Seligsprechung des verstorbenen Pontifex solle ein noch größeres Mosaik in Rom aufgehängt werden.
Generalvikar Dominik Schwaderlapp sagte, 100.000 fröhliche Gesichter belegten eindrücklich, dass Johannes Paul IL nicht vergessen sei. „Er und die Botschaft seines Lebens bestehen weiter in den Herzen der Menschen.“ Neben dem wohl größten Papstmosaik der Welt hängt ein ebenfalls zehn Mal zwölf Meter großes Poster von Papst Benedikt XVI. Darüber steht „Welcome“. Schwaderlapp betonte, das Erzbistum sei für den Weltjugendtag gerüstet: „Die Jugend der Welt kann kommen. Wir sind bereit.“
Weltjugendtage 1984 gegründet
Jeder, der bei der Aktion ein Digitalfoto von sich zur Verfügung gestellt hatte, erhielt einen persönlichen Link, mit dem er sich in einer Internetversion des Bildes per Zoom in dem Mosaik wieder finden kann. Johannes Paul IL hatte die Weltjugendtage 1984 ins Leben gerufen und für diesen Sommer nach Köln eingeladen. Ab Montag werden rund 800.000 Gäste erwartet. Papst Benedikt XVI. reist nächsten Donnerstag an.
Hinweis: Näheres unter http://www.thank-you-jpii.net
Hinweis: Fotos ab 16.00 Uhr telefonisch abrufbereit bei KNA-Bild (02 28) 26 00 08 00, oder per E-Mail an redaktion@kna-bild.de. mehr...


10.6.2005

Fünf Jahre „domradio“ - erster deutscher Bistumssender

„Gott sei Dank, wir sind auf Sendung“

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  • "Gott sei Dank, wir sind auf Sendung"

Köln (KNA) Kurz bevor das Kölner „domradio“ zum ersten Mal auf Sendung ging, gab es Feueralarm: Kein geringerer als Kardinal Joachim Meisner hatte ihn ausgelöst - mit dem Weihrauch, mit dem er die Räume des bundesweit ersten und bis heute einzigen Bistumssenders am Pfingstsonntag im Jahr 2000 einweihte.
Weihwasser hatte der Erzbischof wegen der sensiblen Sendetechnik bewusst nicht mitgebracht. An die Rauchmelder aber hatte niemand gedacht. „Gott sei Dank, wir sind auf Sendung“, atmete Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen denn auf, als sich das Mikrofon öffnete und sein Sender on air ging. Am Samstag feiert das Kirchenradio mit Musik und Kabarett fünfjähriges Bestehen.
Die Idee zum „domradio“ war - wie der Name schon sagt - 1998 beim 750-jährigen Jubiläum des Kölner Doms entstanden. Damals wurde ein vierzehntägiges Veranstaltungsradio im Stadtgebiet durchgeführt. Zwei Jahre später startete der Bistumssender als kirchliches Spartenradio, das im 24-Stunden-Programm jede halbe Stunde Welt- und Kirchennachrichten bietet sowie regelmäßig Berichte und Interviews über Politik, Bildung, Lebenshilfe, Unterhaltung, Kultur, religiöses Brauchtum sowie nicht zuletzt Gottesdienstübertragungen.
„Es ist ein kleines, feines, aber vor allem freies Radio“, lobt Journalist Franz Alt zum Jubiläum. In dem Sender gehe es nicht dogmatisch zu: „Ich habe da auch schon ordentlich Kirchenkritik üben dürfen.“ Auch Kollegin Alice Schwarzer gratuliert augenzwinkernd: „Also wenn das mit der EMMA nicht mehr klappt, dann komme ich gerne zum 'domradio'..“ Und Karl-Heinz Böhm dankt dem Sender, dass er mit vielen Beiträgen geholfen habe, die Arbeit seiner Organisation „Menschen für Menschen“ bekannt zu machen.
Entwicklungshilfe ist ein wichtiges Thema des Senders, der, wie der Chefredakteur sagt, „an der Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft“ stehen will. Zum Beispiel: „Wenn in Athen Olympiade ist, sprechen wir mit dem Olympiapfarrer. Wenn Frankreich die EU-Verfassung ablehnt, fragen wir bei der europäischen Bischofskonferenz nach.“ Ziel sei, so Brüggenjürgen, „christliche Werte tagesaktuell in den gesellschaftlichen Dialog zu bringen.
Das Kirchenprogramm mit harmonischer Pop- und Rockmusik und ohne Werbung komme an, ist der Journalist überzeugt.
60.000 regelmäßige Hörer schreibt der Sender sich auf die Fahnen.
Das ergab eine Allensbach-Studie im Jahr 2004. Sie zeigte auch, dass der Sender jedem dritten Katholiken der Erzdiözese Köln bekannt ist. Die Website „www.domradio.de“ wird laut Brüggenjürgen täglich 40.000 Mal abgerufen. Hier lässt sich das Programm von allen Plätzen der Welt hören. Europaweit verbreitet es der Satellit Astra. In Nordrhein-Westfalen kann es über Kabel von 4,1 Millionen Haushalten sowie über das neue Digitalradio (DAB) empfangen werden. Auch das soll am Samstag fünf Jahre nach dem Start gefeiert werden. Diesmal dürfte der Kardinal mit dem Weihrauch kein Unheil anrichten: Er segnet die Ü-Wagen des Senders vor dem Dom unter freiem Himmel.
wm/amo mehr...


8.6.2005

Einziger deutscher Bistumssender startete vor fünf Jahren

Kölner domradio feiert Jubiläum

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  • Kölner domradio feiert Jubiläum

Köln (epd). Der erste und einzige deutsche Bistumssender, das Kölner domradio, ist am Samstag genau fünf Jahre „on air“. Seit dem Start am Pfingstsonntag 2000 produzierte der Sender, der ein 24-stündiges Vollprogramm anbietet, mehr als 2,6 Millionen Sendeminuten. Das domradio kann in NRW über Kabel von vier Millionen Haushalten empfangen werden, es wird zudem europaweit über den Satelliten Astra verbreitet und kann live übers Internet gehört werden.
Anlass zur Gründung des Senders, der mit rund 25 Journalisten arbeitet, war 1998 das Jubiläum 750 Jahre Kölner Dom. Damals wurde zwei Wochen lang ein Radioprogramm gesendet, das auf positive Resonanz stieß. Zwei Jahre später ging das domradio dann an den Start. Inzwischen gilt die Rundfunkarbeit im Bistum Köln als einer der Schwerpunkte, die von den massiven Einsparungen weitgehend verschont bleiben sollen - das Erzbistum will seine jährlichen Ausgaben um 90 Millionen Euro reduzieren.
Es gelinge dem domradio, mit einer Mischung aus katholischem Kirchenprogramm und ruhiger, harmonischer Pop- und Rockmusik „Kirche unverkrampft, aber zeitnah und aktuell rüberzubringen“, sagte Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen dem epd. So würden „christliche Werte und die frohe Botschaft aktiv in die Gesellschaft transportiert“, Der Erfolg basiere auch auf dem Motto „schöne Musik und keine Werbung“. Zum Jubiläum am Samstag ist ein Live-Programm mit Kardinal Joachim Meisner geplant, der zum Auftakt die Ü-Wagen des domradios segnen will. mehr...


8.2.2002

„Von führenden Kardinälen empfohlen“: Das Kölner Domradio

Köln (dpa) - Dagmar Peters blickt kurz auf den Kölner Dom, dann zieht sie den Regler am Mischpult hoch. Der Jingle „Von führenden Kardinälen empfohlen“ tönt aus den Lautsprechern, dann geht die Moderatorin auf Sendung. Das Domradio, das erste katholische Bistumsradio in Deutschland, liegt gegenüber dem weltbekannten Kölner Wahrzeichen, einem Magnet für Touristen, aber auch Bürger der Stadt. Für Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen ein sinnbildlicher Standort: „So wie die Kathedrale mitten im Kölner Trubel steht, so steht unser Programm mitten im Leben.“
Dieses Motto wurde bereits bei der Einweihung des Senders durch den Kölner Kardinal Joachim Meisner vor zwei Jahren deutlich. Wegen der empfindlichen Technik war Meisner gebeten worden, auf Weihwasser zu verzichten. Der Kardinal weihte den Sender daraufhin so stark mit Weihrauch, dass die Feuermelder Alarm schlugen. Prompt rückte die Feuerwehr aus, wurde im letzten Moment aber wieder gestoppt.
Trotz der Nähe zur Kirche verstehen der Chefredakteur und seine gut 10-köpfige Redaktion ihr Radio nicht als Hofberichterstatter des Kardinals. Auch wenn der Sender komplett vom Bildungswerk des Erzbistums Köln finanziert wird und daher ohne Werbung läuft. Die Motivation für die Radiomacher sei eine andere.
Dem pflichtet Erwin Müller-Ruckwitt, Direktor der Hauptabteilung Bildung und Medien des Kölner Generalvikariats, bei: „Erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik sendet ein Bistum die frohe Botschaft im eigenen Radio, um so engagiert christliche Werte wie Nächstenliebe, Toleranz und Solidarität in die Gesellschaft einzubringen.“
„In den täglichen Magazinsendungen wird lebensnah über Politik, Kultur und Gesellschaft informiert. Dabei haben wir einen kirchlich-religiösen Schwerpunkt“, sagt Brüggenjürgen. „Wir berichten von dem Startplatz Michael Schumachers bei der Formel 1, über das TV-Duell zwischen Schröder und Stoiber bis hin zur Katastrophenhilfe der Caritas in Afghanistan.“
Wenn in anderen Sendern zur vollen Stunde Nachrichten gelesen werden, überrascht das Domradio den Hörer mit „dem Wort“, einem kurzen literarischen oder biblischen Text. Die stündlichen Weltnachrichten werden dafür jeweils zur halben Stunde gesendet. Dabei wird Wert auf Neuigkeiten von sozialen und caritativen Initiativen gelegt, wie zum Beispiel von UNICEF.
Auch musikalisch hat das Domradio eigene Vorstellungen von einem kirchlichen Sender: Wer Orgelmusik erwartet, wird enttäuscht. Mit seiner soften, populären Rock- und Popmusik kommt der Sender recht locker daher. Das Domradio sei, anders als Radio Horeb in Bayern oder Radio Maria in Niederösterreich, kein Verkündigungssender, sagt Brüggenjürgen. Dennoch kommen auch hier religiöse Inhalte vor. „Als christlicher Sender beginnen wir unseren Tag mit dem traditionellen Morgenlob und beenden ihn mit dem Abendgebet. Außerdem liefern wir jeden Tag eine aktuelle Auslegung des Tagesevangeliums, sowohl auf dem Sender als auch im Internet.“
Nach zwei Sendejahren zieht Brüggenjürgen eine positive Bilanz. „Selbst die anfänglichen Skeptiker bescheinigen uns mittlerweile, dass wir ein professionelles Radio auf die Beine gestellt haben.“ Jetzt gelte es, bessere Frequenzen zu bekommen. Da das Domradio in Nordrhein-Westfalen bislang keine terrestrische Frequenz zugewiesen bekommen hat, ist das domradio von Essen bis Bonn und von Neuss bis Wuppertal im NRW-Kabel eingespeist. Zusätzlich kann man den Sender europaweit über Satellit und im Internet hören.
Ab September soll das Domradio in Rheinland-Pfalz digitalterrestrisch (DAB) zu empfangen sein. Geplant sind regionale Berichterstattungen in Zusammenarbeit milden Bistümern Mainz, Speyer und Trier. (Internet: das domradio: http://www.domradio.de) mehr...


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