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Evangelium

Gary Lukas Albrecht Samstag,
11. Februar
Mk 8,1-10

Gary Lukas Albrecht


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Programmtipp

Kältegänger wollen Obdachlose bei Eiseskälte von der Straße holen ddp Heute 20 Uhr
Sternzeit

Kältegänger
Wie Sozialarbeiter im Winter Obdachlosen helfen


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2.8.2011

Neue Westfälische Zeitung 2. August 2011

domradio.de auf dem Liborifest in Paderborn

Während des Liborifests in Paderborn hat domradio.de 2011 zum ersten Mal zwei Gottesdienste aus dem Paderborner Dom live im Internet übertragen. Ägidius Engel, Sprecher des Erzbischöflichen Generalvikariats, berichtet von vielen positiven Rückmeldungen. mehr...

Links
  • Artikel vom 2. August 2011 in der Neuen Westfälischen

24.5.2011

2010 Jägerkorbs Aktuell

Auf Sendung! Fünf Jäger live im Domradio

Auf Sendung! Fünf Jäger live im Domradio

Sonntag vor Neusser Schützenfest - 8.15 Uhr Domplatte Köln: Tambourmajor Ralf Linnartz von unserem BTK Novesia mit seinem Spielmann Herbert Breidenbach, unser Jugendbeauftragter Alexander Ley (Greenhorn), Thomas Löv von den Sängerfreunden und
Major Hans-Jürgen Hall bewundern das gotische Meisterwerk, den Kölner Dom. Sie betreten das Gotteshaus für einen kurzen Augenblick der Stille und wenden sich dann dem Westportal gegenüber liegenden Domforum zu. Dessen obere Etage ist Sitz des Domradios (www.domradio.de). das 24 Stunden in Köln über UKW und weltweit über Kabel, Satellit und Internet empfangen werden kann. Seit 7.00 Uhr läuft das Format „Der Sonntag“, von 8.30 - 9.30 Uhr haben die fünf Jäger Gelegenheit, das Neusser Jägerkorps von 1823 -den Hörerinnen und Hörern näher zu bringen, unsere CD „Frei-weg“ vorzustellen und für das Neusser Bürger-Schützenfest zu werben. Die Anspannung ist groß: Was wird die Moderatorin fragen? - Fallen uns direkt die passenden Antworten ein? Denn: live ist live! Kein Stottern, kein „Äh!“, kein Versprecher lässt sich zurückholen. Und außer Herbert Breidenbach als Co-Kommentator der WDR Fernsehübertragung der Parade verfügen nur wenige über Studioerfahrung. Monika Weiß, die Chefin am Mikrofon, weiß um die Befindlichkeiten ihrer Gäste und nimmt mit Charme die ersten Unsicherheiten. Weltweit ist nun bekannt, wie nah Ralf Linnartz mit dem BTK dem Papst beim Weltjugendtag kam, wie Alexander Ley vom Skeptiker zum überzeugten Schützen wurde, dass Thomas Löv begeisterter Fackelbauer und Musiker ist, Herbert Breidenbach seine Hosen selber bügelt und der Major im Interview auch einmal eine Frage vergessen kann. Das Domradio hat uns dankenswerterweise Mitschnitte der kurzweilig geratenen Interviews zur Verfügung
gestellt. Unter „www.neusser-jaegerkorps.de“ sind diese zu hören.
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24.5.2011

Kirchenzeitung Köln, 19.11.2010

domradio übertrug Gottesdienst aus der voll besetzten St.-Marien-Kirche

Gelungene Uraufführung
domradio übertrug Gottesdienst aus der voll besetzten St.-Marien-Kirche
BONN-BAD GODESBERG.
Das domradio hat einen Festgottesdienst zum Cäcilienfest aus der voll besetzten Kirche St.
Marien übertragen. Dabei durften die Gottesdienstbesucher die Uraufführung der „Missa festiva“ für Chor, Orgel und Orchester von Joachim Sarwas hören, eine Messe im klassisch-romantischen Stil, die der Kirchenmusiker anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums
komponiert hatte. Aufgeführt wurde sie unter seiner Leitung vom Kirchenchor St. Marien und Augustinus gemeinsam mit Mitgliedern des Beethovenorchesters Bonn und Matthias Kubotsch an der Orgel. Nach Schlussapplaus und Zugabe waren nicht nur der Komponist, die Musizierenden und Pfarrer P. loser hoch zufrieden. „Die Zusammenarbeit mit dieser Gemeinde bei einem solchen musikalischen Leckerbissen war hervorragend“, sagte domradio-Pressesprecherin Gertrud Bliersbach. Sie verwies auch darauf, dass noch zu wenige Gemeinden von dem offenen Angebot der Gottesdienstübertragung wüssten. Mehr Informationen dazu unter Telefon
(0221) 2588655. BBW

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24.5.2011

Kölner Express 12.06.2010

Kommt ein Domprobst geflogen…

Kommt ein Domprobst geflogen…
Vom Himmel hoch da kam er her: Dompropst Norbert Feldhoff wählte die Feuerleiter um zum 10-jährigen „Domradio“ -Jubiläum zu gratulieren. Beim Sendestart im Jahr 2000 war übrigens die Feuerwehr ebenfalls vor Ort, damals aber unfreiwillig: Joachim Kardinal Meisner hatte mit zu viel Weihrauch Feueralarm ausgelöst…
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17.5.2011

KStA, 16.07.2009

Kurze Stille zur blauen Stunde

Warten auf eine frühe Überraschung von den Freunden in Moskau

VON MA TTHIAS PESCH

Punkt sechs Uhr werden die Eingangstüren zum Dom geöffnet. Julia wirkt fehl am Platz. Es ist vier Uhr morgens und stockdunkel. Die junge Russin hat ihr Laptop auf einen Sockel des römischen Nordtors an der Domplatte gelegt und sucht im Internet nach Musik. Das sei schon ein bisschen „crazy“, ein bisschen verrückt, räumt die blonde Frau ein und lacht. Und liefert dann eine einigermaßen kuriose Erklärung für ihr nächtliches Tun. Sie sei gerade im Auftrag ihrer Firma für eine Woche auf einem Kongress in Köln, erzählt die 34-JähIige. Ihre Freunde in Moskau wollten ihr eine Überraschung bereiten: Sie solle am frühen Morgen - „In Moskau ist es schon zwei Stunden später“ -, mit Handy und Fotoapparat ausgerüstet, vor dem Dom auf eine Nachricht warten. Und solange vertreibe sie sich eben die Zeit im Netz. Julia wartet nicht alleine. Ein paar Meter weiter sitzen Nele Apfel und Stefanie Maier aus Rostock auf einer Bank, Koffer und Rucksack neben sich. Die beiden 18-JähIigen wollen sich mit zweieinhalb Wochen Urlaub fürs gerade bestandene Abitur belohnen und warten auf den Zug Richtung Kroatien. Der gehe um kurz vor sechs, und so sitzen die Freundinnen da und genießen den Anblick des angestrahlten Doms. „Das ist nicht nur einfach, um Zeit zu überbrücken“, sagt Nele, „den Dom haben wir noch nie gesehen, und er ist einfach überwältigend.“ Es ist leer und ziemlich still rund um die Kathedrale. Ab und zu fährt ein Auto auf der Trankgasse vorbei, Zuggeräusche vom Hauptbahnhof wehen gedämpft herüber. Die Fahnen auf dem Dom Hotel und auf dem Dach von Köln-Tourismus flattern leicht im Wind, Tauben trippeln über die Domplatte auf der Suche nach etwas Essbarem, zwei leere Wodka-Flaschen stehen wie zwei kleine Domtürme neben der Kreuzblume, an einer Laterne ist ein rotes „domradio“-Fahrrad angekettet. Obdachlose haben sich am Römisch- Germanischen Museum, in einer Nische in der Domfassade und auf dem Plateau am Nordtor zum Schlafen niedergelassen. Alles ist friedlich. Nichts deutet darauf hin, dass hier Stunden später Tausende Touristen den Platz bevölkern, Schaulustige die Körperbeherrschung der Pantomimen bestaunen, Skater ihre Kunststücke auf dem Roncalliplatz vorführen, Passanten ihre Füße im Brunnen kühlen. Es ist noch keine fünf, ein junges Paar spaziert Hand in Hand Richtung Bahnhof. ,,Er fährt morgen in die Türkei„, sagt sie. ,,Für fünf Wochen.“ Weitere Erklärungen sind nicht nötig. In der Bar Ustinov im Dom Hotel hantiert ein Mitarbeiter hinter der Theke, der Zeitungsbote reicht ein Blatt ins Excelsior Hotel Ernst. Mit schnellen Schritten nähert sich ein asiatisch aussehendes Paar, er baut vor dem Cafe Reichard ein Stativ auf, will den beleuchteten Dom ablichten, bevor es richtig hell wird. ,,Aus China„, erklären die beiden in sehr gebrochenem Englisch. Jetzt Köln, heute Nachmittag BrüsseI.“ Der Selbstauslöser klickt, weg sind die beiden. Cemil Bahcecioglu rollt mit seinem Gefährt heran. „Ich säubere die große Treppe“, sagt der Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe. Was nicht immer ein Vergnügen sei.„Viele Leute leeren ihre Flaschen und machen sie dann kaputt“, sagt er. Derweil klappt Julia ihren Laptop zu, verabschiedet sich, das Handy am Ohr, strahlend und mit einem Winken Richtung Bahnhof - und nimmt das Geheimnis mit, womit ihre Freunde sie denn nun überrascht haben. Punkt 5.20 Uhr gehen die Straßenlaternen aus, die Beleuchtung des Doms wird abgeschaltet. Es ist die Zeit der Flaschensucher, die sich gegenseitig Konkurrenz machen. Immer mehr Passanten überqueren die Domplatte, Reisende mit Rollkoffern, Berufstätige mit Aktentaschen, der eine balanciert einen Kaffeebecher, der andere beißt
in sein Frühstückssandwich. Wie auf Kommando postieren sich um kurz vor sechs zwei Bettler rechts und links vor dem Westportal des Domes. Einer hat sich einen Klappstuhl mitgebracht, der andere hockt auf Schlafsack und Isomatte. Punkt sechs dreht Horst Kleusch den großen Portalschlüssel, öffnet die beiden mittleren Eingangstüren zur Kathedrale. „Es ist schon etwas Besonderes, den Dom um diese Zeit so leer und ruhig zu erleben“, sagt der 48-Jährige. ,,Kommen Sie mal um halb zehn, dann ist hier die Hölle los.„ Um 6.30 Uhr wird die erste Messe in der Marienkapelle gefeiert, so 20 bis 25 Besucher seien dann immer da, erzählt der Domschweizer, „es sind meist die Gleichen“. Eine Dame in Schwarz ist an diesem Tag die erste Besucherin im Dom. Sie drückt den beiden Bettlern mit
einem Lächeln eine Münze in die Hand. Ein guter Start in den Tag.
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17.5.2011

KStA, 07.10.2008

Eigenes Urteil bilden (zum Leserbrief)

Zum Leserbrief von Dr. Ulrich Harbecke zum Thema „Meisner ruft nach Medienethos“ (Ausgabe vom 29. 9.)

In seinem Leserbrief wirft Ulrich Harbecke dem Kölner Kardinal Joachim Meisner „Amtsmissbrauch und private Rachefeldzüge“ vor. Als Beleg führt er dafür ein internes
Telefongespräch mit mir an. Richtig ist: Als Chefredakteur des „domradios“
habe ich bei Herrn Harbecke um Verständnis dafür geworben, dass wir eine Reihe zu seinem Buch „Kölner Religionen“ nicht fortsetzen. Alle weiteren Behauptungen
entbehren jeder Grundlage. Kardinal Meisner ist nicht der Intendant des „domradios“ „und bestimmt daher auch nicht seine Programminhalte oder nutzt es für „private Rachefeldzüge
Das „domradio“ ist auch nicht in den „Händen des Opus Dei“ - kein Mitarbeiter gehört dieser
Personalprälatur der katholischen Kirche an. Und auch die mir in den Mund gelegte Behauptung, ein freies „domradio“ habe längst keinen Rückhalt mehr im Generalvikariat,
ist nachweislich falsch. Erst im September wurde eine eigene Stabsstelle für die Medienarbeit des Erzbistums neu geschaffen. Den größten Rückhalt hat das „domradio“
aber ohne Zweifel in seiner wachsenden Hörergemeinde. So hat auch die Rundfunkkommission des Landes NRW unserem Sender erst im  Juli dieses Jahres mehr Reichweite zugesprochen - nicht zuletzt wegen unserer Programmqualität. Auf 101 ,7 UKW kann sich jeder Hörer in Köln und Umgebung sein eigenes Urteil bilden, ob unser Programm wie Der ehemalige WDR-Redakteur Harbecke maliziös vermutet - wirklich aus „Teufels Küche“ kommt.
Ingo Brüggenjürgen
Chefredakteur „domradio“, Köln
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17.5.2011

29.09.2008 KStA

In Teufels Küche (Leserbrief)

Zu „Meisner ruft nach Medienethos“ (Ausgabe vom 20. 9.)

Als Verfasser des „Kölner Buches der Religionen“ war ich vom Domradio eingeladen, alle 14 Tage über den Fortgang der Arbeiten zu berichten. Am Abend des 16. September
ruft mich der Leiter des Senders an. Dies Gespräch sei ihm sehr peinlich, aber er könne keine weiteren Auftritte meinerseits im Domradio zulassen. Das habe nichts mit Inhalten zu tun, sondern nur mit meiner Person. Man habe ihm signalisiert: Der Name „Harbecke“ werde von Kardinal Meisner als Provokation empfunden. Ein freies Domradio habe längst keinen Rückhalt mehr im Generalvikariat, alles sei in den Händen des Opus Dei. Ich wisse sicher, wie sehr er mich schätze, aber er müsse leider so handeln, denn sonst käme er in Teufels Küche - und er habe Frau und Kinder. Da meint einer, er käme in Teufels Küche. Er ist schon mittendrin. Frage an alle aufrechten Katholiken: Wie lange ertragen wir noch eine Kirchenleitung, die ihren Mitarbeitern und uns allen ein Leben in Scham und Schande zumutet? Und Frage an die finanziell Not leidenden Gemeinden: Wie lange noch finanzieren
wir mit unseren Kirchensteuern Institutionen, die Kardinal Meisner unter Amtsmissbrauch für private Rachefeldzüge benutzt?
Dr. Ulrich Harbecke, Erftstadt

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17.5.2011

Kirchenzeitung Köln 05.09.2008

Domstein für das„ Urgestein“

Mediendirektor E1Win Müller-Ruckwitt verabschiedet
KÖLN. Erwin Müller-Ruckwit! (65), langjähriger Direktor der Hauptabteilung Bildung und Medien im Erzbistum Köln, ist am Donnerstag feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Generalvikar Dominik Schwaderlapp würdigte ihn beim Festakt in Köln als „Urgestein“ in der kirchlichen Bildungs- und Medienlandschaft. Mit „enormem Gestaltungswillen“ habe er sich für die verschiedenen Medien der Kirche eingesetzt und sie in vielen Gremien vertreten. Als „Vater des domradios“ habe er den ersten deutschen Bistumssender gegründet. Als Zeichen seines Dankes schenkte der Generalvikar Müller-Ruckwit! einen rund 300 Kilogramm schweren Stein vom Kölner Dom. Auch der Chefredakteur der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“, Michael Rutz, würdigte
Müller-Ruckwitts Lebenswerk. Er habe „großen Anteil“ daran, dass sich die Kirche inzwischen bundesweit über eigene Medien Gehör verschaffen könne. In Zukunft will sich Müller Ruckwitt nach eigenen Worten an der Programmgestaltung eines geplanten katholischen Fernsehsenders beteiligen. Er war insgesamt 36 Jahre im Erzbistum Köln
tätig. Die Hauptabteilung des Generalvikariats wird mit seinem Ausscheiden aufgelöst. Die Bereiche Erwachsenenbildung, Tagungshäuser und Medien werden
anderen  Abteilungen zugeschlagen. Für die Medien richtet das Erzbistum eine eigenständige Stabsabteilung ein. Die Leitung übernimmt Joachim Zöller (60), der bislang innerhalb der Hauptabteilung die Abteilung Medien leitet. Der Bereich Erwachsenenbildung fällt in die Hauptabteilung Seelsorge. Die Zuständigkeit für die Tagungshäuser übernimmt die
Hauptabteilung für Finanzen, Bau und Recht. KNA/RB
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17.5.2011

Rheinischer Merkur, 28.08.2008

Mit Kraft und Gestaltungswillen

FESTREDE Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp verabschiedet Erwin Müller-Ruckwitt nach 36 Jahren im kirchlichen Dienst. Als Geschenk: ein Stück Dom

Sehr geehrte Damen und Herren, ganz herzlich begrüße ich Sie heute zur Verabschiedung
von Erwin Müller-Ruckwitt, der nach 36·jährigeI; Tätigkeit im kirchlichen Dienst in den verdienten Ruhestand tritt. An erster Stelle grüße ich Sie, Herr Müller-Ruckwitt, die Hauptperson dieses Tages, sodann Sie, liebe Frau MülIer-Ruckwitt, und Ihre beiden Kinder. Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau, so sagt man. Eines jedenfalls weiß ich: Die Familie bildet für Herrn Müller-Ruckwitt das Rückgrat seines Dienstes. Danke für Ihre Unterstützung seines Dienstes, die oftmals ja weit über einen Acht-Stunden-Tag hinausreichte und dabei auch das Wochenende und den Sonntag nicht immer verschonte.
Mein Gruß gilt all jenen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten mit Herrn Müller-Ruckwitt zusammengearbeitet haben, in den verschiedenen Tätigkeiten und Diensten mit ihm zusammen gewirkt haben und die ihre Verbundenheit mit ihm ausdrücken wollen. Seien Sie alle auf das Herzlichste begrüßt. 36 Jahre kirchlicher Dienst, das heißt, er hat 1972 - damals in der Thomas-Morus- Akademie - seinen Dienst im Erzbistum Köln angetreten. 1972 (ich selbst war damals übrigens fünf Jahre alt): Dabei fallen einem die Olympischen Spiele in München ein, die Watergate-Affäre. Zwischen der Bundesrepublik und der
DDR trat das Transitabkommen in Kraft - und Deutschland wurde in Belgien Fußballeuropameister. Ich erwähne diese Ereignisse, die im subjektiven Empfinden so lange zurückliegen, weil ich vor einigen Monaten hier an dieser Stelle den Mitarbeitern unseres Hauses die heutige Verabschiedung bereits angekündigt habe und
Herrn Müller-Ruckwitt bei dieser Gelegenheit als „Urgestein“ des Generalvikariates bezeichnet habe. An seiner mimischen Reaktion konnte ich feststellen, dass seine Begeisterung über diese Bezeichnung sehr verhalten war. Daher glaube ich, dass dieser Begriff noch einmal eingeordnet werden muss. In der internet- Enzyklopädie Wikipedia heißt es zum Stichwort „Urgestein“: Der Begriff wird oft im übertragenen Sinn für eine Person verwendet, die in einer Tätigkeit seit vielen Jahren etabliert ist, etwa im Sport oder Beruf.
Nun wird sicher jeder zustimmen, dass Herr Müller-Ruckwitt in seiner bisherigen Funktion nicht nur in einer Tätigkeit etabliert war, vielmehr hat der Zuschnitt seines Aufgabenbereichs bewiesen, dass er die unterschiedlichsten Herausforderungen und Aufgaben gemeistert
hat. Die Formulierung „seit vielen Jahren“ darf man nach 36-jähriger Tätigkeit im kirchlichen Dienst wohl ebenfalls als erfüllt ansehen. Dass er in diesen so unterschiedlichen Aufgaben,
deren Spanne vom Aufsichtsratsvorsitzenden des Rheinischen Merkur über den Aufsichtsrat der Medien-Dienstleistung bis zur Verantwortung für unsere Tagungshäuser reichte, etabliert war, erkennt man spätestens an der Vielzahl von Gremien, in denen er tätig war. Ich möchte Ihnen übrigens nicht vorenthalten, wie die Definition des .. Urgesteins„ bei Wikipedia weitergebt (ich zitiere): „Hierbei kann es zu Überschneidungen mit dem Begriff „Platzhirsch“ kommen, der aber eher negativ gebraucht wird.“ Sie dürfen daraus schließen,
dass ich ganz bewusst den Begriff Urgestein gewählt habe, der demzufolge positiv besetzt ist. Dabei ist es mir besonders wichtig, die Fähigkeit von Herrn Müller-Ruckwirt
zu betonen, sich auf neue Herausforderungen einzustellen und sie engagiert aufzugreifen. Wenn ich (insbesondere) die vergangenen vier Jahre betrachte, in denen ich als Generalvikar mit ihm zusammenarbeiten durfte, nenne ich hier vor allem das Projekt „Zukunft heute“, ebenso aber die strukturelle Weiterentwicklung unseres Hauses in den vergangenen Jahren. Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass Herr Müller-Ruckwitt sich hier buchstäblich bis zum letzten Arbeitstag mit der Bereitschaft, zu gestalten und Neues zu
entwickeln, eingebracht hat. Dabei waren für mich in der Anfangszeit als neuer Generalvikar seine langjährige Erfahrung und seine unbedingte Loyalität unglaublich wertvoll. Lieber Herr Müller-Ruckwitt, wie oft haben wir im Zusammenhang mit „Zukunft heute“ in· einem kleinen Kreis - manchmal sehr früh beginnend, manchmal sehr spät endend - konferiert und geplant! Dass Sie all diese Herausforderungen nicht nur .. über sich haben ergehen lassen“, sondern mit einem enormen Gestaltungswillen mitgeprägt und vor allem mit durchgetragen haben, ist
keineswegs selbstverständlich. Dafür möchte ich Ihnen heute ganz persönlich Dank sagen. Wie viele Menschen gibt es, die gerade in den letzten Jahren ihres beruflichen Wirkens froh sind, sich in möglichst ruhigem Fahrwasser zu bewegen - ohne größere Aufbrüche befürchten zu müssen! Insofern ist Ihre Bereitschaft zur Veränderung durchaus nichts Alltägliches. Nun wird möglicherweise der eine oder andere den Schluss ziehen, bei Herrn Müller-Ruckwitt sei nichts alltäglich gewesen. So weit würde ich natürlich nie geben. Trotzdem fällt auf, dass auch am heutigen Tag manches nicht alltäglich ist. Lassen Sie mich
- in der gebotenen Kürze - drei Dinge nennen.

1. Er hat die Altersgrenze bereits überschritten Zugegeben, es sind nur zwei Tage, aber
es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Herr Müller-Ruckwitt mit größter Selbstverständlichkeit quasi bis zum letzten Tag „an Bord“ bleibt. Dass dadurch seine Verabschiedung knapp hinter das - amtlich gesprochen -  Erreichen der Altersgrenze„, anders: den 65. Geburtstag, gerutscht ist; ist, so glaube ich, .einigermaßen typisch für ihn.
Lassen Sie mich die Gelegenheit nutzen, zu diesem für die meisten Menschen recht einschneidenden Geburtstag ganz, ganz herzlich zu gratulieren. lieber Herr Müller-Ruckwitt, zu Ihrem 65. Geburtstag wünsche ich Ihnen - und ich darf mich hier sicher zum Sprecher aller Anwesenden machen - von Herzen Gottes Segen und noch viele Jahre voller
Schaffenskraft und Zufriedenheit. Sie haben mir einmal gesagt, dass Sie Ihr ganzes Leben lang gerne arbeiten gegangen sind. Ich glaube, jeder, der mit Ihnen zu tun hatte, hat davon etwas spüren können.

2. Er wollte gar nicht gefeiert werden Ich bin überzeugt, dass Herr Müller-Ruckwitt
dem heutigen Tag mit einem gewissen Schrecken entgegengesehen hat. Als ich vor einigen Monaten im Rahmen eines Routinegesprächs das Thema Verabschiedung angesprochen
habe, spürte ich seine Reserve gleichsam auf zwei Ebenen. Erstens hatte er keinerlei
Neigung, die letzten Monate seiner Arbeit - wie die Amerikaner es nennen - als „lame duck“ zu verbringen. Das hängt mit zwei schon genarmten Eigenschaften von Erwin Müller-Ruckwitt zusammen: seinem ausgeprägten Gestaltungswillen und seiner Freude an seinem
Tätigkeitsbereich. Insofern hat er dieses Thema verständlicherweise zunächst einmal zurückgewiesen. Die zweite Ebene, auf der ihm der Gedanke an eine Verabschiedung unangenehm war, mag Menschen, die ihn nicht gut kennen, überraschen: Man könnte meinen, dass ein Mann, der das Erzbistum Köln beziehungsweise „die Kirche:“ in so vielen Gremien repräsentiert hat, der unser Bistumsengagement in den Medien verkörperte wie kaum ein anderer, bei einer solchen Gelegen ganz gerne im Mittelpunkt stehen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Die Aussicht, hier und heute im Mittelpunkt stehen zu müssen, geehrt und gewürdigt zu werden, widerstrebt ihm. Mit aller Autorität habe ich ihm klargemacht, dass er sich das nicht aussuchen könne, sondern ertragen müsse, dass seine Verdienste um das Erzbistum Köln heute einmal herausgestellt werden.




3. Er hat keinen Nachfolger Als Konrad Adenauer 1965 als Alterspräsident den fünften
Deutschen Bundestag eröffnete, bemerkte er - da erwartungsgemäß niemand älter war als er mit seinen 90 Jahren: „Ich stelle fest, ich bin einzig.“ Zu dieser Aussage hätte heute auch Erwin Müller-Ruckwitt allen Grund, denn anders als bei anderen Verabschiedungen Führen wir heute keinen Nachfolger, keinen neuen Hauptabteilungsleiter Bildung und Medien ein.
Denn die Vielfältigkeit, die Verschiedenheit der Aufgaben, die unsere Hauptabteilung Bildung und Medien unter einem Dach vereint hat, ist einerseits historisch gewachsen, andererseits
aber auch durch die Person von Herrn Müller-Ruckwitt zu erklären. Er hat die
Abteilung Bildung, die seinerzeit in unserer Hauptabteilung Seelsorge angesiedelt war, zu einer eigenen Hauptabteilung entwickelt, die nicht nur die Arbeit unserer Bildungswerke und Familienbildungsstätten begleitet und koordiniert. Hier sind ebenso unsere Tagungshäuser
und die Abteilung Medien mit Medienzentrale, Katholischen öffentlichen Büchereien
und unserem diözesanen Medienengagement verortet. An dieser Stelle muss natürlich auch unser Domradio erwähnt werden. Ich glaube, man darf ihn mit Fug und Recht als „Vater“ des Domradios bezeichnen. Und in den letzten Monaten hat es sich noch weiterentwickelt, indem es manche Übertragungen (zum Beispiel die Gottesdienste aus dem Kölner Dom) auch ins Bild setzt. Dass das Domradio - zumindest in Köln - nun auch eine terrestrische Frequenz hat und man es deshalb zum Beispiel im Auto hören kann, ist eine besonders erfreuliche Entwicklung. Dass er fähig war, all diese so unterschiedlichen Bereiche unter einen Hut zu bringen und in den vergangenen Monaten auch die zukünftigen Weichenstellungen für die einzelnen Ressorts mit entwickelt hat, ist ihm hoch anzurechnen. Vor diesem Hintergrund war es uns natürlich wichtig, Ihnen ein besonderes Geschenk zu machen. 35 Jahre haben
Sie nun gleichsam „im Schatten des Kölner Doms“ gearbeitet. Wir haben daher die Dombaumeisterin gebeten, einmal zu schauen, ob es ein „Stück Kölner Dom“ gibt, das wir Ihnen heute mitgeben können, damit Sie uns nicht vergessen und auch weiterhin in dieser Geborgenheit unseres einzigartigen gotischen Doms leben. Es handelt sich um ein Bogenstück aus Schlaitdorfer Sandstein, das nach der Mitte des 19. Jahrhunderts im Strebewerk H8 an der Westseite des Südquerhauses verbaut wurde. Es musste im Jahre 2005 entfernt werden, weil dieser Bogen ausgewechselt wurde. Natürlich sagen wir Ihnen zu, dieses Geschenk auch zu Ihnen nach Hause zu bringen. Lieber Herr Müller-Ruckwitt, noch einmal sage ich Ihnen von Herzen Dank und vergelt“s Gott. Und in diesen Dank schließe ich noch einmal ganz ausdrücklich Ihre Prau und Ihre ganze Familie mit ein.
Natürlich gehört zu einer solchen Verabschiedung auch ein thematischer Exkurs. Ich habe den Vorsitz im Aufsichtsrat des Rheinischen Merkur bereits erwähnt. Wir haben daher den Chefredakteur des Merkur, Herrn Professor Michael Rutz, gebeten, heute über den „Ort der Kirche in den Medien“ zu sprechen. Und natürlich erleben Sie nachher auch noch die Welturaufführung eines Films, den Joachim Zöller zum heutigen Anlass produziert hat.

VITA UND STATIONEN
Erwin Müller-Ruckwitt wurde am 26. August 1943 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Studium der Theologie, Philosophie und Geschichte führte seine Karriere über die Thomas-Morus-Akademie ins Generalvikariat des Erzbistums Köln. Dort widmete er sich zunächst dem Thema Bildung und zunehmend auch dem verwandten Thema Medien. Beide Themen
wurden schließlich in einer Hauptabteilung gebündelt. Sie war Ausgangspunkt intensiver
zukunftsorientierter Arbeit an den kirchlichen Medien - beim Rheinischen
Merkur ebenso wie beim Domradio, das Erwin Müller-Ruckwitt mit auf den Weg brachte. Der für dieses Medium modellhafte Erfolg des Domradios als Satellitenprogramm wurde jüngst durch die Erteilung einer UKW-Lizenz in Köln belohnt. Naheliegend war eine vielfältige Gremientätigkeit: der Vorsitz der Landes- und auch der Bundesarbeitsgemeinschaft für Katholische Erwachsenenbildung, der Vorsitz im Ad-hoc-Ausschuss Bürgermedien und jener
im Ausschuss für Forschung und Medienkompetenz, die Mitgliedschaft in der Koordinierungskommission Medien der Deutschen Bischofskonferenz. Die Sachkompetenz
Müller-Ruckwitts führte ihn in zahlreiche Aufsichtsräte, so etwa in den der Verlagsgruppe Weltbild und beim Fernsehproduktions-Unternehmen Tellux. In der von ihm mitgeformten Verlagsgruppe Rheinischer Merkur - mit Rheinischem Merkur, merkur.tv, Funkkorrespondenz und film-dienst - ist Erwin Müller-Ruckwitt langjährig Vorsitzender des Aufsichtsrates sowie der Gesellschafterversammlung.
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17.5.2011

medien aktuell 14.04.2008

Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz empfiehlt katholischen Privatsender

Bei seiner Bewerbung um UKW-Frequenzen im Raum Heidelberg und Mannheim bekommt Radio Horeb Unterstützung vom neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch. Der Freiburger Erzbischof in seiner Empfehlung u.a.: „Der Sender hat sich in den vergangenen Jahren einen großen Hörerkreis und eine beachtliche Reputation erworben ... Durch seine bisherigen Auftritte hat Radio Horeb ein hohes Maß an technischem Know-How und Innovationspotenzial entwickelt ... Schon heute arbeitet Radio Horeb mit unserer „Fachstelle Medienarbeit“ zusammen ... Durch den bevorstehenden Katholikentag in Mannheim 2012 wird die Ausstrahlung in der Metropolregion Mannheim - Heidelberg - Ludwigshafen zusätzlich an Bedeutung gewinnen ... Ich kann Radio Horeb aus Überzeugung empfehlen .. . „. Das Statement von Zollitsch ist insofern bemerkenswert, als die Katholische Kirche damit öffentlich ein Medium anerkennt, das nicht aus dem eigenen Hause, sondern von privater Seite verantwortet wird. Das könnte ein Fingerzeig dafür sein, dass eventuell bald auch EWTN als katholischer TV-Sender akzeptiert wird, anstatt dass die Bischöfe, wie erwogen, einen eigenen Kirchenkanal launchen. Mit der Astra-Aufschaltung Anfang April weitete EWTN sein deutsches Programm massiv auf über fünf Stunden täglich aus. Bei den regelmäßigen \ Live-Übertragungen aus Rom kooperiert der TV-Sender mit Radio Horeb. Martin Rothweiler, Chef des vom US-Stammsender unabhängigen EWTN Deutschland in Köln, will Schritt für Schritt das Astra-Signal zu einem komplett deutschen Sender ausbauen. Das englisch-sprachige Programm läuft weiter über Eutelsat. Eine Reihe katholischer Magazine und Formate sind ebenfalls auf Bibel TV zu sehen.
Zusätzlich zu seiner digital-terrestrischen Ausstrahlung in Hamburg und Leipzig bewirbt sich der Hamburger Sender derzeit um DVB-T-Frequenzen im Rhein-Main-Gebiet und im Saarland. In dem Zusammenhang ermunterte Bibel TV-Geschäftsführer Bernd Merz die katholischen Verantwortlichen, anstatt einen eigenen Kanal zu starten, lieber die Kräfte zu bündeln, um das 2001 als ökumenisches Projekt gestartete Bibel TV gemeinsam weiter voranzubringen. - Während Radio Horeb in München bereits über eine UKW-Frequenz verfügt, wartet domradio gerade auf die Zuteilung einer 30 Watt-UKW-Frequenz am Kölner Heimatsitz. Das erste deutsche Bistums-Radio sendet jeden Sonntag die Messe aus dem Kölner Dom auch als Web-TV, parallel übernommen von center.tv Köln. Jetzt hat Geißendörfer & Leschinsky die Übertragung der Videostreams übernommen und gleichzeitig die Download-Kapazität verbessert. Über Ostern wurde über zehntausendmal auf die Streams zugegriffen. Die Kölner G & L soll demnächst auch die komplette Audio-Einspeisung übernehmen.
domradio ist über Web, DAB, Kabel, Astra und zwei Pfälzer Kirchturmradios zu hören.
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