• Live hören
  • Aktuelle Sendung: 16 - 18 Uhr DER TAG
  • Programmtipp: Reisen

Radio hören

domradio.de Logo

Suche
  • Nachrichten
  • Radio
  • Mediathek
  • Gottesdienst
  • Service
Nachrichten-Video

Video abspielen

zur Mediathek


used old from 25.05.2012 14:22:05
Evangelium

Pfarrvikar Ulrich Filler Freitag,
25. Mai
Joh 21,1.15-19 mit Auslegung mit Pfarrvikar Ulrich Filler

Pfarrvikar Ulrich Filler


used old from 25.05.2012 14:22:05
Programmtipp

Urlaub in einem weiten Land dapd Heute 20 Uhr
Reisen

Urlaub in einem weiten Land
Unterwegs in Mecklenburg-Vorpommern


Direktlinks
  • Papst Benedikt XVI.
  • Newsletter
  • Musikwunsch
  • Taizé
  • Vorträge
  • Shop
  • Erzbistum Köln
  • Kirche im www
  • Caritas auf domradio.de
Nachrichten-Ticker
  • Bundestag beschliesst Neuregelung zur Organspende
  • Organspende-Stiftung weist Vorwürfe zurück
  • Deutsche und polnische Bischöfe beraten über Neuevangelisierung
  • Aufsichtsrat spricht Vatikanbankchef das Misstrauen aus
  • Generalvikar Heße für Null-Toleranz bei straffällig gewordenen Geistlichen
Newsnavigation
  • Aktuell
  • Kirche
  • Kultur
  • Gesellschaft
  • Themen

Info
ÖKT in München

ÖKT in München

  • Bildergalerien (11)



Eine Stadt, fünf Tage und über 100.000 Teilnehmer: der 2. Ökumenische Kirchentag in München wird 2010 zum Zentrum der Christen in Deutschland.


Links

  • Videos vom Ökt
  • Interviews und Beiträge vom Ökt
  • Ökumenischer Kirchentag in München 2010
  • Sortiert nach Datum
ÖKT in München Suche

Hier können Sie im ÖKT in München-Archiv stöbern:

316.5.2010

Kirchentag begrüßt frühere Bischöfin mit stehenden Ovationen - Bibelarbeit hier nachhören

Als ob nichts gewesen wäre

Video
  • Video abspielen
    Video ansehen...
Bild
  • Das große Du und das große Ich: Margot Käßmann ist wieder da

    Das große Du und das große Ich: Margot Käßmann ist wieder da (©ddp)

Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat ihre Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr bekräftigt. „Ich wünsche mir weiterhin mehr Fantasie für den Frieden“, sagte die frühere hannoversche Landesbischöfin am Donnerstag beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Zu ihrer Bibelarbeit kamen rund 6.000 Menschen in eine dicht gefüllte Messehalle.

Es war der erste Auftritt der 51-jährigen evangelischen Theologin vor einem großen Publikum seit ihrem Rücktritt von allen kirchlichen Leitungsämtern Ende Februar. Damals zog Käßmann die Konsequenzen aus einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss. Die Kirchentagsbesucher begrüßten sie mit stehenden Ovationen. Der evangelische Präsident des Ökumenischen Kirchentages, der Medizinprofessor Eckhard Nagel, dankte Käßmann zu Beginn der Bibelarbeit für ihre Bereitschaft, am Christentreffen mitzuwirken.

Ein besonderer Moment
„Wir alle spüren, dass das ein besonderer Moment ist“, sagte Nagel unter dem Applaus des Publikums. Käßmann sei ein „Vorbild für viele und ein Bild für Vertrauen“. Käßmann, die im schwarzen Kleid und weißem Blazer gekommen war, zeigte sich auf dem Podium mit einem Lächeln, aber zugleich sichtlich bewegt: „Vielen Dank für das herzliche Willkommen, das tut mir gut.“

In der Bibelarbeit nahm sie auf ihren Rücktritt indirekt Bezug, indem sie formulierte: „Depression kann den Himmel verdunkeln oder auch der Tod eines Menschen. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Eine verlorene Liebe. Eine rote Ampel ...“ Käßmann hatte bei ihrer Autofahrt in Hannover beim Rechtsabbiegen eine rote Ampel überfahren und war danach von Polizisten gestoppt worden.

„Ich lasse mich gern lächerlich machen“
Zur Afghanistan-Debatte sagte sie, der Krieg am Hindukusch habe bisher mehrere tausend Opfer unter der Zivilbevölkerung gefordert. Käßmann nannte einige der 91 afghanischen Opfer, die beim Angriff auf einen Tanklastzug Anfang September bei Kunduz ums Leben gekommen waren, beim Namen. Zugleich nannte sie die Namen mehrerer getöteter Bundeswehrsoldaten.

„Ich lasse mich gern lächerlich machen, wenn Menschen mir sagen, ich sollte mich mit Taliban in ein Zelt setzen und bei Kerzenlicht beten“, sagte Käßmann unter dem Beifall der Zuhörer. In der dortigen Kultur sei das durchaus eine Form, Frieden zu schließen, jedenfalls wesentlich eher als das Bombardement von Tanklastzügen. Es entspreche auch der christlichen Kultur. „Ich lasse mir auch gern Naivität vorwerfen. Lieber bin ich naiv, als dass ich mich Geist, Logik und Praxis von Waffenhandel und Krieg heute beuge.“

„Nein, es ist nicht alles gut“
Käßmann hatte Anfang Januar als EKD-Ratsvorsitzende für den Satz „Nichts ist gut in Afghanistan“ in einer Predigt heftige Kritik geerntet. Der damalige Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), hatte erklärt, es sei naiv, in Afghanistan mit Gebeten und Kerzen Frieden schaffen zu wollen wie vor 20 Jahren die DDR-Opposition.

In ihrer Bibelarbeit über die Arche Noah und das Symbol des Regenbogens variierte Käßmann ihre umstrittenen Aussagen: „Nein, es ist nicht alles gut. Nicht in der Kirche, dem Land, der Welt, in Klimafragen, in Afghanistan.“

Audio Beitrag
  • Bibelarbeit mit Margot Käßmann (Mitschnitt des ÖKT) (13.5.2010)
Verwandte Themen
  • Die Popstar-Theologin - Margot Käßmanns beklatschte Rückkehr auf die öffentliche Bühne (13.5.2010)
Links
  • ÖKT auf domradio.de
  • Interviews und Beiträge vom Ökt
layout cross
  • webnews webnews
  • yigg Yigg
  • folkd folkd
  • mister wong Mister Wong
  • link arena Link arena
  • Del.icio.us Del.icio.us
  • Facebook Facebook
  • myspace MySpace
  • Twitter Twitter
  • Druckversion
  • Artikel versenden
  • Feedback
  • Bookmark

Über uns
  • Impressum
  • Team
  • Frequenzen
  • Presse
Erzbistum Köln
  • Erzbistum
  • Bildungswerk
  • Medientube
  • Caritas
  • Kölner Dom
  • Kirchenzeitung
Feedback
  • Kontakt
  • Musikwunsch
  • Newsletter
Netzwerke
  • Facebook
  • Twitter
  • Apps
  • Diomira
Multimedia
  • Mediathek
  • Live-Portal
  • Stundengebet
  • Taizé-Podcast
  • Taizé-Radio
Spiele
  • Kirchen-Memo
  • Nachrichten-Memo
  • Luther-Memo
  • Bischofsquartett
  • Kirchenquiz
Werbung
Caritas im domradio 03_um_01_468x60.gif