Fragen nach der Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland sowie Debatten über ökologische, soziale und wirtschaftliche Zukunftsfragen sollen im Zentrum des 98. Deutschen Katholikentags stehen. Einen Überblick über Programm, Ziele und prominente Gäste des kirchlichen Großereignisses vom 16. bis 20. Mai in Mannheim stellten die Organisatoren am Mittwoch in der Rhein-Neckar-Metropole vor.
Neben Vertretern aus Kirche, katholischen Initiativen und zahlreichen Bischöfen und Kardinälen werden auch Politiker, Wissenschaftler und internationale Gäste wie die Schwester von US-Präsident Barack Obama, die kenianische Soziologin Auma Obama, erwartet. Als Gäste und Mitgestalter von Programm und Diskussionen haben unter anderen Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), mehrere Bundesminister sowie Spitzenvertreter von SPD, Grünen und FDP ihr Kommen zugesagt.
ZdK-Präsident Alois Glück sagte, der Katholikentag wolle sowohl religiöses Großereignis wie politisches Dialogforum sein, um Themen wie Klimawandel, Globalisierung der Wirtschaft, soziale Ungerechtigkeit oder demografischer Wandel anzusprechen. Es gehe um das Aufzeigen von Alternativen. Die derzeitige, Ressourcen verschwendende Lebensweise in Deutschland gehe zu Lasten künftiger Generationen.