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30.8.2010

Weltkirchenrat: Schrei nach gerechtem Frieden in Nahost

Der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Tveit, hat Solidarität mit den Palästinensern bekundet. Christliche Theologie dürfe die israelische Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten nicht legitimieren, sagte der norwegische Theologe zum Auftakt einer Nahostreise in Jerusalem. Er appellierte an die Teilnehmer der Nahost-Friedensverhandlungen, die am 2. September in Washington beginnen, sich für einen gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einzusetzen. Viele christliche Kirchen auf der ganzen Welt hätten den Schrei nach Gerechtigkeit, den die Kirchenvertreter im Kairos-Papier geäußert haben, gehört, so Teit. Das Kairos-Dokument der Oberhäupter der christlichen Kirchen von Jerusalem aus 2009 habe den Christen in aller Welt gezeigt, wie es in Wahrheit um die Situation der Palästinenser in Gaza und im Westjordanland bestellt sei.

( epd )