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13.3.2010

Missbrauch: ZdK fordert weitreichende Konsequenzen

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Glück, hat wegen der Fälle von sexuellem Missbrauch weitreichende Konsequenzen gefordert Dabei müsse darüber nachgedacht werden, ob es kirchenspezifische Bedingungen gebe, die den Missbrauch begünstigten. Das sagte Glück der "Süddeutschen Zeitung". In einem Hörfunkinterview dementierte Glück allerdings die Darstellung , wonach damit die Forderung nach Lockerung des Zölibats gemeint sei. Diese Äusserung habe er nicht getan, so der ZdK-Präsident . Er sprach sich dafür aus, in der Katholischen Kirche die Inhalte der Ausbildungsgänge zu überarbeiten. Zudem forderte Glück , wer sich an Kindern vergangen habe, dürfe generell nicht mehr als Priester tätig sein.

( dr )