Steueraffäre: Ab Montag Razzien in Köln und Düsseldorf
Nach dem Rücktritt von Postchef Zumwinkel steuert Deutschland offenbar auf einen Steuerskandal von beispiellosem Ausmaß zu. Nach Angaben aus Regierungskreisen geht es um "tausende" Verdächtige. Sie sollen Geld vorbei am Fiskus in Stiftungen in Liechtenstein angelegt haben. Darunter seien auch weitere prominente Namen, sagte der Chef der Steuergewerkschaft, Ondracek, den "Nürnberger Nachrichten".- In der Liechtensteiner Steueraffäre planen die Bochumer Staatsanwälte nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" Anfang der Woche weitere Durchsuchungen, Schwerpunkte der Aktion würden Köln und Düsseldorf sein. Mehr als 150 Ermittlungsverfahren seien bereits eingeleitet worden.