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Evangelium

Gary Lukas Albrecht Samstag,
11. Februar
Mk 8,1-10

Gary Lukas Albrecht


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228.2.2010

Kölner Dompropst Feldhoff ermutigt zu einem Leben in Verbundenheit mit Christus

Unsere Heimat ist der Himmel

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Der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff hat an die Bedeutung des Begriffes Heimat erinnert. Zur Auffrischung „unseres Christseins“ lohne es sich, so Feldhoff am Zweiten Fastensonntag im Kölner Dom, dem Wort des Apostels Paulus nachzugehen: Unsere Heimat ist der Himmel.

Dieser Satz aus dem Philipper-Evangelim sei in der Vergangenheit zweifellos der Kritik ausgesetzt gewesen, „vor allen Dingen im 19. Jahrhundert von Feuerbach, Marx und Nietzsche“. Doch deren Vorstellungen des Heimatbegriffes hätten sich nicht erfüllt, so Feldhoff.

„Vor unserem Tod finden wir keine endgültige Heimat.“ Aber mit Christus fest verbunden könne auch schon diese zerbrechliche Welt Verbundenheit und Heimat werden.

„Wir hoffen auf die vollendete Heimat“
Die Fastenzeit sei mehr als eine Frühlingsfastenkur. „Eine Kur durchaus - eine Kur für unser lebendiges Christsein.“ Für viele Menschen sei Heimat ein Begriff, der an die Kindheit erinnere, „wo Wirklichkeit und Illusion sich vermischen“. „Wenn wir an Christus glauben, ist das keine Illusion, sondern eine Glaubenswirklichkeit.“

Für den Christen sei der Heimat Himmel ein Hoffnungsbegriff. „Wir hoffen auf die vollendete Heimat, die Gott uns schenken will.“

Lesung aus dem Buch Genesis 15, 5-12.17-18
In jenen Tagen führte der Herr Abram hinaus und sprach: Sieh zum Himmel hinauf, und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Abram glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. Er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt hat, um dir dieses Land zu eigen zu geben. Da sagte Abram: Herr, mein Herr, woran soll ich erkennen, daß ich es zu eigen bekomme? Der Herr antwortete ihm: Hol mir ein dreijähriges Rind, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine Haustaube! Abram brachte ihm alle diese Tiere, zerteilte sie und legte je eine Hälfte der andern gegenüber; die Vögel aber zerteilte er nicht. Da stießen Raubvögel auf die Fleischstücke herab, doch Abram verscheuchte sie. Bei Sonnenuntergang fiel auf Abram ein tiefer Schlaf, große unheimliche Angst überfiel ihn.

Die Sonne war untergegangen, und es war dunkel geworden. Auf einmal waren ein rauchender Ofen und eine lodernde Fackel da; sie fuhren zwischen jenen Fleischstükken hindurch. An diesem Tag schloß der Herr mit Abram folgenden Bund: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Grenzbach Ägyptens bis zum großen Strom, dem Eufrat.

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper 3, 17 - 4, 1
Ahmt auch ihr mich nach, Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt. Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche - leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn. Brüder und Schwestern: Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft,  mit der er sich alles unterwerfen kann. Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 9, 28b-36
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

(Quelle: Messbuch 2010, Butzon & Bercker Verlag)

Audio Beitrag
  • Zweiter Fastensonntag - Predigt Dompropst Norbert Feldhoff im Kölner Dom zum Nachhören (28.2.2010)
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