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Familienverbände gegen EU-Bericht zur Abtreibung

Die katholischen Familienverbände Europas (FAFCE) haben sich gegen einen Berichtsentwurf des Europarats zum Schwangerschaftsabbruch ausgesprochen. An die Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Staatenbundes appellierte FAFCE-Präsidentin Elisabeth Bußmann heute in Berlin, den Bericht abzulehnen. Der Punkt steht am morgigen Mittwoch in Straßburg auf der Tagesordnung. Bußmann betonte, das Recht auf Leben auch des Ungeborenen sei ein unverrückbarer Eckpfeiler der Menschenwürde. In dem Berichtsentwurf sei aber weder vom Recht der Frauen auf umfassende Beratung und Unterstützung, noch vom Recht des Kindes auf Leben die Rede. Statt den Bericht anzunehmen, solle der Europarat umfassende Unterstützungsmaßnahmen für Frauen in Schwangerschaftskonflikten einfordern, so Bußmann. - Die Europarats-Staaten werden in dem Berichtsentwurf aufgerufen, alle Hindernisse abzubauen, die rechtlich oder in der Praxis den Zugang zu risikofreien Schwangerschaftsabbrüchen erschweren. In dem Berichtsentwurf der österreichischen Sozialdemokratin Gisela Wurm heißt es aber auch, dass Abtreibung kein Mittel der Familienplanung sei.


(Benutzen Sie bitte das Komma ',' als Trennzeichen bei mehreren Empfängern.)

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