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Vatikan: Allams Äußerungen sind seine Privatmeinung

Der Vatikan ist auf Distanz zu jüngsten islam-kritischen Äußerungen des in der Osternacht vom Papst getauften Publizisten Magdi Allam gegangen. "Einen neuen Gläubigen in die Kirche aufzunehmen, heißt nicht, sich alle seine Ideen und Positionen zu Eigen zu machen", erklärte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi gegenüber Radio Vatikan. Der ägyptischstämmige italienische Journalist Allam hatte in einem Zeitungsbeitrag am Tag nach seiner Taufe dem Islam Hass und Intoleranz vorgeworfen. In weiteren Interviews bekräftigte er diese Auffassung. Der Vatikan reagierte mit der Stellungnahme auf Kritik von Islamgelehrten der Dialog-Initiative "A Common Word". Deren Sprecher Aref Ali Nayed hatte die feierliche Taufe Allams durch Benedikt XVI. als "provozierend" bezeichnet.


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