1.9.2010
Hilfe für missbrauchte Kinder
Monika Bormann leitet Beratungsstelle „Neue Wege“
Seit 16 Jahren ist Monika Bormann Leiterin der Beratungsstelle „Neue Wege“ der Bochumer Caritas, die sich mit der Betreuung sexuell missbrauchte Kinder befasst. Noch immer kommt es vor, dass sie von den Begegnungen mit den jungen Opfern erschüttert wird. So etwa, wenn ein missbrauchtes Mädchen nicht erzählen will, was passiert ist. mehr...
6.7.2010
Hilfe für Demenzkranke
Kölner haben ein Bilderbuch für Erkrankte entwickelt
Demenz: Der allmähliche Verlust der Persönlichkeit durch fortschreitende, hirnorganisch bedingte Zerstörung des Gedächtnisses - 1,2 Millionen Menschen leiden in Deutschland daran. Die Zahl der Betroffenen steigt. Eine Kölner Caritas-Angestellte hat nun eine spezielles Bilderbuch für Demente entwickelt. mehr...
7.12.2009
„Wir tragen ein bisschen zum Frieden im Stadtteil bei“
Ehrenamtlicher Deutschunterricht für Ausländer
Im Kölner Stadtteil Chorweiler leben Menschen aus über 100 Nationen, verschiedener Nationalitäten, Konfessionen und Generationen. Seit über 30 Jahren schafft der Verein interkulturelles Zentrum FIZ. e.V dort Begegnungsmöglichkeiten, beispielsweise durch Hausaufgabenhilfen für Kinder, Treffen für Senioren oder Freizeitangebote wie Malgruppen. mehr...
27.11.2009
„Komm, erzähl mir was!“
Lesepaten in Meschenich
Viele Kinder erleben es heute nicht mehr, das ihnen zu Hause oder anderswo vorgelesen wird- mit nachteiligen Folgen für die Entwicklung der eigenen Phantasie und Lesefähigkeit. Darum treffen sich in Köln-Meschenich einmal in der Woche rund 60 Kinder und 20 Lesepaten zu einer Lesestunde. mehr...
5.10.2009
Die zweite Chance
Als Nachilfelehrer in der JVA
„Engagement macht stark!“ - unter diesem Motto läuft gerade die bundesweite Aktionswoche zum Ehrenamt. Reinhard Voigt ist Nachhilfelehrer in der Justizvollzugsanstalt Ossendorf bei Köln. Er unterrichtet dort Jugendliche, die jetzt im Gefängnis ihren Schulabschluss nachholen wollen. mehr...
27.6.2009
Den Glauben an die Menschlichkeit verloren
Hilfe für Folteropfer im Erzbistum Köln
Folter ist international geächtet und in vielen Ländern - wie auch in Deutschland - gilt die vorsätzliche Qual eines Menschen, um eine Aussage zu erpressen, ihn einzuschüchtern oder zu bestrafen als Straftat. Trotzdem werden nach Angaben von ai immer noch in mindestens 81 Ländern weltweit Menschen gefoltert oder misshandelt. mehr...
18.6.2009
Caritas, Balu und Du
Mentorenprogramm für Grundschulkinder
Wenn Kinder in der Schule stören, keine Lust haben oder ganz verschüchtert im Klassenraum sitzen, dann ist das meistens ein Signal dafür, dass sie Hilfe brauchen. Egal in welcher Situation so ein Kind auch steckt - sei es, dass die allein erziehende Mutter nicht genug Zeit hat, ein Elternteil arbeitslos geworden ist oder die Familie aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen ist - man kann Kindern helfen, den Alltag trotz dieser möglichen Stolpersteine zu meistern. „Balu und Du“ ist ein deutschlandweites Projekt, das gezielt Kinder fördert, indem es ihnen einen jungen Erwachsenen als Mentor zur Seite stellt. mehr...
4.6.2009
Engel am Krankenbett
Marlies Goller arbeitet für die Krankenhaushilfe
Die Patienten des St. Johannes-Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar nennen Sie „Blaue Damen“ wegen der Farbe ihrer Kittel. Sie sind offiziell Mitglieder der Krankenhaushilfe. Bereits seit 1987 gibt diese ehrenamtliche Gruppe ihr Bestes, um den kranken Menschen in Notsituationen zu helfen. Sie übernehmen kleinere Dienste, gehen für die Patienten einkaufen und nehmen sich ganz einfach Zeit für ein Gespräch. mehr...
22.5.2009
Caritas Bonn
Erste Anlaufstelle für Menschen in Not
Seit Montag (18.05.2009) hat Deutschland den so genannten Armutsatlas. Er zeigt, dass die Republik, sozial gesehen, stark zerrissen ist. Aber was bedeutet es tatsächlich, „arm“ zu sein? Wie gerät man in eine solche Armutssituation? Warum findet man nicht wieder aus ihr heraus? Seit 17 Jahren berät Lilly Kemmer-Garzke von der Caritas Bonn Menschen in Not. Über 1.000 Menschen sind im vergangenen Jahr zu ihr und ihren drei Kollegen gekommen, um Rat und Unterstützung zu suchen. mehr...
12.11.2008
Krankheit als Teil des Lebens
Die Arbeit im „Kapellchen“ ist für Pflegedienstleiter Werner Lutz mehr als nur ein Job
Im Wuppertaler Volksmund nennt man es „Das Kapellchen“: Das St. Joseph Zentrum für Orthopädie und Rheumatologie, ein katholisches Krankenhaus, das mehr ist, als ein Gesundheitsdienstleister: In der zur Caritas gehörenden Einrichtung steht das christliche Menschenbild im Mittelpunkt. Denn krank oder pflegebedürftig sein, das haben sich die Mitarbeiter in die Leitlinien geschrieben, ist ein Teil des Lebens. Und Begleitung in diesen Lebensphasen und Heilen ist ein Akt christlicher Nächstenliebe. Darum ist die Arbeit dort für Pflegedienstleiter Werner Lutz viel mehr als ein Job. mehr...