15.7.2007
Papst lobt im Urlaub Gottes Werk und Schöpfung und ruft Peres zur Förderung des Friedens auf
Wiesen, Wälder und Gipfel
Das Kirchenoberhaupt hält sich seit Montag in Lorenzago di Cadore auf und will dort bis zum 28. Juli bleiben. Benedikt XVI. nutzt die Tagen in den Bergen zur Erholung, zu Spaziergängen und Ausflügen, aber auch zur Arbeit. Dem Vernehmen nach schreibt er am zweiten Teil seines Jesus-Buchs. Außerdem soll er sich mit seiner nächsten Enzyklika befassen, die auf die katholische Soziallehre eingeht und möglicherweise bereits zum kommenden Jahreswechsel erscheint.
Papst ruft Peres zur Förderung des Friedens auf
Papst Benedikt XVI. hat in einem Glückwunschschreiben den neuen israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres aufgerufen, den Frieden voranzubringen. Laut israelischen Medienberichten vom Sonntag schreibt der Papst darin, er sei sicher, dass Peres anderen Führern den Mut einflößen werde, mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen und den Frieden zu fördern. Der bereits am 13. Juni gewählte Peres wird am Sonntagnachmittag in der Knesset vereidigt.
Der Papst würdige die Reputation von Peres und seine außergewöhnlichen Errungenschaften bei der Suche nach Frieden und Gerechtigkeit. In der Förderung des Friedens liege der beste Weg, den "tödlichen Terror und die Gewalt zu besiegen, die von der ganzen Welt verurteilt werden". Israels Botschafter beim Heiligen Stuhl, Oded Ben-Horin, nannte das Glückwunschschreiben "persönlich, warmherzig und ungewöhnlich".
( kna )