2.12.2009
Papst: Gottes- und Nächstenliebe als christliches Grundmodell
Renaissance der Beichte
Die Liebe ermögliche es dem Menschen, Gott tiefer zu erkennen, zitierte Papst Benedikt XVI. den mittelalterlichen Theologen und Mystiker Wilhelm von Saint-Thierry (1075-1148). Sie überwinde die Distanz zwischen Liebenden und Geliebten und mache sie einander ähnlich, führte der Papst vor mehreren tausend Gläubigen auf dem Petersplatz aus.
Die mystische Erfahrung Gottes im Glauben und in der Liebe, so Benedikt XVI., führe zu einer immer engeren Gemeinschaft von menschlichem und göttlichen Willen. Zugleich hob er hervor, dass in der Gottesliebe das «Geheimnis eines gelungenen Lebens» liege. Der Mensch sei dazu berufen, zu lieben und sein Leben mit Gott zu vereinen.
( kna / rv )