Tacheles am eckigen Tisch?
Justizministerin verärgert Bischöfe mit einseitiger Terminierung
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, für Ende März zu einem Gespräch über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche eingeladen. Sie bleibt weiter bei ihrem Vorschlag eines Runden Tisches ausschließlich für die Missbrauchsfälle in der Kirche. Die Bischöfe reagieren verärgert. mehr...
Audio Beitrag
Verwandte Themen
Aktuelle Videos aus der domradio.de-Videothek.
Stilles Gedenken in Winnenden
Glockenläuten zum Jahrestag des Amoklaufs
Ein Jahr nach dem Amoklauf in Winnenden ist in der schwäbischen Kleinstadt der Opfer gedacht worden. „Es gibt keine endgültigen Antworten, keine letzte Sicherheit vor solchen Gewalttaten“, sagte Bundespräsident Horst Köhler am Donnerstag in einer Gedenkstunde vor der Albertville-Realschule. mehr...
Ein guter Trend
Weniger Abtreibungen in Deutschland
Im vergangenen Jahr haben Frauen in Deutschland rund 110.700 Schwangerschaften abgebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, waren das rund 3,3 Prozent (3.800) weniger als 2008. Seit etwa Mitte der 90er Jahre sinkt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland nahezu kontinuierlich. mehr...
Glauben und Zweifeln
„Die Zeit“ startet eine Seite über Religionen
Der Fall Käßmann, die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, das Schlagwort von „Frauen als Gebärmaschinen“ oder der Umgang mit den Piusbrüdern: Wenn Religion in den Medien zum Thema wird, sind es meist die Skandale oder polarisierende Äußerungen hoher Kirchenrepräsentanten, die in die Schlagzeilen gelangen. Doch das muss nicht so bleiben. mehr...
„Die Orthodoxen tun der Ökumene gut“
Bischof Müller zum Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München
Am 12. Mai beginnt der Zweite Ökumenische Kirchentag in München. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) sprach am Mittwoch mit dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller über seine Erwartungen an das Christentreffen. Müller leitet die Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. mehr...
Mündliche Zusage
Türkei: Pauluskirche in Tarsus soll wieder Gotteshaus werden
Es gibt auch noch gute Nachrichten für die Katholische Kirche: In den Streit um die Pauluskirche im türkischen Tarsus kommt Bewegung. Das Ministerium für Tourismus und Kultur in Ankara hat entschieden, die Museumskirche dauerhaft für Gottesdienste freizugeben. Es gibt allerdings nur eine mündliche Zusage. mehr...
Radikal-islamische Kämpfer morden
Sechs Tote bei Anschlag auf christliches Hilfswerk in Pakistan
Bei einem Anschlag auf ein Büro der christlichen Hilfsorganisation World Vision im Nordwesten Pakistans sind am Mittwoch mindestens sechs Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben von World Vision um pakistanische Mitarbeiter des Hilfswerks. mehr...
„Weder Dschihad noch Kreuzzug“
Zu den Gründen für die Massaker im Zentrum Nigerias
Für die Überlebenden in Dogo Nahawa, einem Dorf nicht weit von der nigerianischen Stadt Jos entfernt, steht fest, wer hinter dem Massaker in der Nacht zum Sonntag steckt. „Ich habe die Täter flüstern hören, während ich mich mit meinem Baby im Haus versteckt habe“, sagt Peter, einer der Überlebenden. „Sie haben Haussa gesprochen und Arabisch und gesagt: Da drin sind noch Ungläubige, zündet das Haus an.“ Während andere einem regelrechten Blutbad zum Opfer fielen, konnte Peter fliehen. „Es waren die Haussa-Fulani, sie wollten Rache üben für einen Überfall auf ihr eigenes Dorf.“ mehr...
Bild
„Mehr Stolpersteine, weniger Kreuze“
Ausstellung zur Entwicklung der Denkmalskultur in Köln
Es ist ein Thema, das Künstler und Zeitzeugen lange beschäftigt: Wie soll man am besten an ein historisches Ereignis erinnern? Vor allem, wenn das Denkmal auch noch für die Enkelgeneration verständlich sein soll. Diese Frage steht auch in der Ausstellung „Gedenk-Räume“ im NS-Dokumentationszentrum in Köln im Mittelpunkt. mehr...
„Sie kennt das Kirchenrecht nicht“
Kurienkardinal Kasper kritisiert Bundesjustizministerin
Kardinal Walter Kasper hat Kritik von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Umgang der katholischen Kirche mit den Missbrauchsfällen in scharfer Form zurückgewiesen. „Sie kennt das Kirchenrecht nicht“, sagte der Präsident des vatikanischen Ökumene-Rates am Mittwoch Radio Vatikan. mehr...