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27.1.2012

Erzbischof Woelki würdigt Sänger Frank Zander

Ein wichtiger Beitrag

Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat dem Sänger und Entertainer Frank Zander hohes Lob gezollt. Mit seinem Engagement für obdachlose Menschen leiste Zander einen wichtigen Beitrag zu sozialen Kultur der Stadt, sagte Woelki am Donnerstagabend in Berlin. Er hielt die Laudatio auf Zander, der mit dem "B.Z."-Kulturpreis ausgezeichnet wurde.

Gutes tun: Erzbischof Woelki und Frank Zander (© dapd )

Gutes tun: Erzbischof Woelki und Frank Zander (© dapd)

Der Sänger lädt seit 1995 Obdachlose zu Weihnachtsfeiern ein und begrüßt jeden Gast persönlich. Im vergangenen Jahr kamen 2.800 Menschen zu der Veranstaltung. Woelki betonte, Zander zeige Menschen, denen sonst wenig Wertschätzung entgegengebracht werde, dass auch sie dazu gehörten. Das sei ein wichtiges Signal. Zander sagte: "Es gibt nichts Besseres als für andere da zu sein. Ich bin ja nun schon 70, aber ich mache weiter, bis ich nicht mehr kann."

Außer Zander wurden auch der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, die Schauspielerin Senta Berger und der Schriftsteller Wladimir Kaminer geehrt. Seit 1992 vergibt die Zeitung jährlich den "B.Z."-Kulturpreis. Er geht an Persönlichkeiten aus aller Welt, die zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in der Hauptstadt beigetragen haben. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderen Georg Baselitz, Christo und Jeanne-Claude, Sir Norman Foster, Nina Hagen, Udo Jürgens, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Max Raabe und Nora Tschirner.

( kna / dr )