4.9.2010
Erneutes Treffen mit Missbrauchsopfern
Jesuiten planen Entschädigungen
Zwischen dem katholischen Jesuitenorden und der Betroffeneninitiative "Eckiger Tisch", die die Opfer sexuellen Missbrauchs an Jesuitenschulen vertritt, wird es nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe) noch im September ein zweites Treffen geben. Eine erste Zusammenkunft hatte im Mai stattgefunden.
Diesmal werde voraussichtlich über Entschädigungszahlungen gesprochen. Das bestätigte der Rektor des Berliner Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg, Pater Klaus Mertes, der Zeitung. "Ich spreche lieber von symbolischer Genugtuung und könnte mir eine Regelung wie bei den NS-Zwangsarbeitern vorstellen", sagte Mertes.
Dies Treffen findet noch vor der nächsten Sitzung des Runden Tisches der Bundesregierung zu Missbrauch in Schulen statt.
( dr )